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Die Tageszeitung
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Die Tageszeitung (kurz taz, Eigenschreibweise taz, die tageszeitung) ist eine ßberregionale deutsche Wochenzeitung mit täglich erscheinendem ePaper. Ihre Ausrichtung wird als grßn-links und linksalternativ beschrieben. Die taz hat sich mit ihrer Grßndung 1978 der GegenÜffentlichkeit verpflichtet.cite-ref-2[2]cite-ref-3[3]cite-ref-mediadb-eu-4-0[4]
Im Jahre 1978 nach dem Tunix-Kongress in West-Berlin als alternatives, selbstverwaltetes Projekt gegrßndet, wurde sie bis Ende 1992 vom Verein Freunde der alternativen Tageszeitung herausgegeben. Seitdem fungiert die zur Bewahrung der verlegerischen Unabhängigkeit in einer existenziellen Krise eigens neu gegrßndete taz, die Tageszeitung Verlagsgenossenschaft als Herausgeberin. Die taz wird redaktionell seit 2020 von einer weiblichen Doppelspitze gefßhrt.cite-ref-5[5]cite-ref-6[6] Im September 2024 teilte die Geschäftsfßhrung mit, dass die taz als erste ßberregionale deutsche Tageszeitung von Montag bis Freitag nur noch online erscheinen werde. Nur die Wochentaz am Samstag wird noch auf Papier gedruckt.cite-ref-7[7] Die letzte gedruckte Ausgabe unter der Woche erschien am Freitag, dem 17. Oktober 2025.cite-ref-8[8]cite-ref-9[9]cite-ref-letzte-gedruckte-werkt-glichen-ausgabe-der-taz-die-tageszeitung-10-0[10] Die verkaufte Auflage der Wochentaz beträgt 70.489 Exemplare.cite-ref-11[11]
Contents
⢠Zeitung
⢠Seitenwende
⢠Auflage
⢠Regionalausgaben
⢠Preisstruktur
⢠Beilagen
⢠Leserbefragungen
⢠taz.de
⢠taz Blogs
⢠taz gazete
⢠taz lab
⢠taz2
⢠Unternehmen
⢠Genossenschaft
⢠Mitarbeiter
⢠Logo
⢠Neubau
⢠Geschichte
⢠Blattreformen
⢠Aktionen
⢠Rezeption
⢠Presseratsrßgen
⢠Chefredakteure
⢠Sonderausgaben
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Zeitung
Die 1978 gegrĂźndete taz ist bundesweit erhältlich und erschien seit dem 17. April 1979 werktäglich (von Montag bis Samstag).cite-ref-12[12] Die Startauflage lag bei 63.000 Exemplaren (verkauft 20.000).cite-ref-letzte-gedruckte-werkt-glichen-ausgabe-der-taz-die-tageszeitung-10-1[10] Sie erscheint im sogenannten Berliner Format. Damit ist sie etwas kleiner als etliche andere Ăźberregionale Zeitungen, die im Norddeutschen Format erscheinen. Am 18. April 2009 erschien erstmals die sonntaz als Beilage in der Samstagsausgabe. Dieses neue Format ging mit der EinfĂźhrung des Wochenendabos einher.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Im April 2013 wurde die sonntaz in taz am Wochenende umbenannt.cite-ref-15[15] Im Jahre 2014 verschmolzen die Samstagsausgabe und die Wochenendbeilage schlieĂlich zu einem gemeinsamen Produkt.cite-ref-16[16]
Am 12. November 2022 erschien dann erstmals die neue wochentaz, eine Wochenzeitung, die die bisherige Wochenendausgabe ersetzt und im Unterschied zu dieser eine ganze Woche lang im Einzelverkauf angeboten wird. Mit dieser Ănderung war die AnkĂźndigung verbunden, die nur noch montags bis freitags erscheinenden werktägliche Ausgabe âperspektivisch [âŚ] auf das digitale Format umzustellen, das man schon jetzt täglich per App beziehen kannâ.cite-ref-17[17]
Neben der Printausgabe wird die Zeitung auch in digitaler Form als elektronische Zeitung angeboten. Im monatlich kßndbaren Abonnement ist der E-Paper via E-Mail-Versand und Download in den Formaten MOBI, EPUB (ohne Digital Rights Management), PDF, HTML und TXT (in reiner Textversion) erhältlich.cite-ref-18[18] Fßr die Nutzung auf Smartphones und Tablets gibt es fßr Apple und fßr Android-Betriebssysteme eine App, die auch via F-Droid beziehbar ist.cite-ref-19[19] Einzelausgaben werden im elektronischen Kiosk in den Formaten PDF, EPUB und Mobipocket angeboten.cite-ref-20[20] Die taz hatte im vierten Quartal 2010 2508 ePaper-Abos und im vierten Quartal 2019 10.834 Abos. Insgesamt wurden im vierten Quartal 2019 16.330 ePaper verkauft.cite-ref-21[21]
Seitenwende
Als Seitenwende bezeichnet die taz ihren Abschied von der werktäglichen gedruckten Zeitung hin zu digitalen Alternativen wie der PDF-Version, dem ePaper oder dem Internetauftritt taz.de.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23] Die GeschäftsfĂźhrung stellte erstmals im Jahr 2018 Ăberlegungen an, angesichts des âgrundlegenden Strukturwandelsâ in der Medienlandschaft die tägliche Printausgabe einzustellen.cite-ref-24[24] Die aller ersten Ăberlegungen zum Ende der gedruckten taz gehen bereits auf das Jahr 2010 zurĂźck, als der ehemalige GeschäftsfĂźhrer Karl-Heinz Ruch dies das erste Mal beschrieb.cite-ref-25[25] Um 2020 wurde der Beginn der Transformation vom Papier zu digitalbasierter Art verkĂźndet.cite-ref-26[26]cite-ref-27[27] Auf der Genossenschaftsversammlung 2023 wurden Ăberlegungen vorgestellt, die montags bis freitags erscheinende Ausgabe ab einem Zeitpunkt im Jahr 2025 nicht mehr zu drucken, sondern nur noch digital zu vertreiben.cite-ref-28[28]cite-ref-newsr-29-0[29] Auf der Genossenschaftsversammlung im Herbst 2024 wurde bekannt gegeben, dass nach der Ausgabe am 17. Oktober 2025 der Druck der werktäglichen Ausgaben beendet wird und die Abonnenten dann mit dem E-Paper beliefert werden; lediglich die am Samstag erscheinende Wochenzeitung âwochentazâ soll weiterhin als Druckausgabe erscheinen.cite-ref-30[30]cite-ref-31[31] Mit dem letztmaligen Erscheinen der werktäglichen Ausgabe vom 17. Oktober 2025cite-ref-letzte-gedruckte-werkt-glichen-ausgabe-der-taz-die-tageszeitung-10-2[10] ist die taz erste Ăźberregionale Tageszeitung in Deutschland den Schritt ins Digitale gewagt hat.cite-ref-32[32]
Auflage
Die taz hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebĂźĂt. Die verkaufte Auflage ist von 2009 bis 2019 um durchschnittlich 1,3 Prozent pro Jahr gesunken. Im Vergleich zum dritten Quartal 2018 ist die Gesamtauflage (Papier sinkend / digital steigendcite-ref-33[33]) im dritten Quartal 2019 um 1,0 Prozent gesunken.cite-ref-34[34]
| 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 58.470 | 58.775 | 57.089 | 63.658 | 59.894 | 59.558 | 59.559 | 60.591 | 58.836 | 56.106 | 56.671 | 57.735 | 55.864 | 53.755 | 56.575 | 58.121 | 53.812 | 51.959 | 51.614 | 53.394 | 49.895 | 49.056 | 50.284 | 49.861 | | | |
| 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 47.406 | 45.995 | 47.382 | 49.248 | 49.035 | 49.240 | 48.331 | 48.308 | 46.126 | 46.048 | 45.162 | 46.149 | 46.081 | 44.570 | 45.889 | 45.575 | 42.293 | 43.029 | 40.921 | 40.566 | 39.759 | 39.503 | 40.769 | 39.489 | | | |
Regionalausgaben
Berlin/Ostdeutschland
Am 3. November 1980 erschien die erste Ausgabe des Berliner Regionalteils der taz.cite-ref-37[37] Er ist heute auch Bestandteil der in Ostdeutschland vertriebenen Ausgaben.
Regionalausgabe Nord
DarĂźber hinaus gibt es die Regionalausgabe Nord fĂźr die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Spezialisiertere Regionalausgaben, etwa die mĂźnster taz, taz ruhr oder eigene Ausgaben fĂźr Hamburg (seit 1982) und Bremen (seit 1984) sind inzwischen in der Regionalausgabe taz Nord aufgegangen, dies vor allem aus KostengrĂźnden. Das taz ePaper enthält samstags nur die Wochentaz ohne Regionalseiten und werktags sowohl den Berliner Regionalteil als auch die Regionalseiten der taz-Nord, sodass es sich seit Oktober 2025 tatsächlich gar nicht mehr um regional unterschiedliche Ausgaben, sondern um bloĂe Ressortseiten handelt.
taz nrw
tageszeitung DDR
Ende 1989/Anfang 1990 entstand ein alternatives Zeitungsprojekt mit einem jungen âOst-Team von enthusiastischen Amateurenâcite-ref-40[40] die tageszeitung DDR (auch DDR tageszeitung, ddr taz, taz; Berlins Ăberregionale/Ausgabe Ost, taz Ost bzw. Ost-taz). In den Räumen des ZK der SED und in der Druckerei des Neuen Deutschland wurde ab dem 26. Februar 1990 die Ost-taz produziert.cite-ref-41[41] Bis 21. April 1990 bestand redaktionelle Unabhängigkeit von der taz (West).cite-ref-42[42] Im Juni 1990 verĂśffentlichte die taz (West) gegen den Willen der Ost-tazler eine Liste mit 9.251 Adressencite-ref-43[43]cite-ref-44[44] von ehemaligen Stasi-Objekten.cite-ref-45[45] Dieser sogenannte Stasi-Streit, die Währungsunion und der Umzug bzw. die Integration in das Stammhaus der taz (West) leiteten das Ende der Ost-taz ein.cite-ref-46[46] Am 30. September 1991 erschien die letzte Ausgabe der tageszeitung DDR.cite-ref-47[47]cite-ref-zdb-ddr-taz-48-0[48]
Preisstruktur
Die tageszeitung bietet beim regulären Abonnement drei unterschiedliche Preisstufen in einem sogenannten âSoli-Preis-Systemâ an. Dabei wählen die Abonnenten selbst aus, welchen Preis sie zahlen. Zudem gilt auch beim digitalen Abonnement als E-Paper das âSoli-Preis-Systemâ.
DarĂźber hinaus gab es weitere befristete Abonnementsvarianten zu Festpreisen. Sonderaktionen zu wichtigen politischen Ereignissen schlossen ein âNeuwahl-Aboâ zur Bundestagswahl 2005 ein, bei dem der Wahlausgang den Abonnementspreis beeinflussen sollte. Zur bayerischen Landtagswahl Ende September 2008 warb die taz mit dem Versprechen, neuen Abonnenten fĂźr jedes Prozent, das das Wahlergebnis der CSU unter 50 Prozent der Wählerstimmen bleiben wĂźrde, die taz einen Monat lang gratis zu liefern.cite-ref-spon20080929-49-0[49]
Beilagen
Alle Abonnements schlieĂen die deutsche Ausgabe der franzĂśsischen Monatszeitung Le Monde diplomatique mit ein.
In der taz.am wochenende erscheint eine vierseitige Printausgabe der Stuttgarter Internet-Zeitung Kontext: Wochenzeitung.
PerĹembe war eine zweisprachig auf Deutsch und TĂźrkisch erscheinende Wochenzeitung, die seit dem Jahr 2000 jeden Donnerstag deutschlandweit der taz beigelegt wurde. PerĹembe bedeutet auf TĂźrkisch (und auch auf Kurdisch) Donnerstag. Verantwortlicher Redakteur des achtseitigen Blattes war Ămer Erzeren. Das vielgelobte Experiment wurde nach einiger Zeit wieder eingestellt.cite-ref-50[50]
Leserbefragungen
Der deutsche Kommunikations- und Medienwissenschaftler Bernd BlĂśbaum begann 1993 wissenschaftliche Befragungen von Lesern der taz, um âdie âSeeleâ der taz-Leserschaftâ zu erforschen.cite-ref-51[51]cite-ref-52[52]cite-ref-53[53]
taz.de
Seit dem 12. Mai 1995 stellt die taz ihre Inhalte ins Internet. Alle Artikel, Podcasts und Videos sind frei abrufbar, die taz stellt Nutzern frei, ob sie dafĂźr bezahlen. DafĂźr erscheint beim (erstmaligen) Anklicken eines Artikels ein Pop-up-Fenster mit den AuswahlmĂśglichkeiten âJa, ich willâ und âSchon dabei!â.
Ăltere Artikel sind im Online-Archiv verfĂźgbar, das taz-Artikel seit dem 1. September 1986 bis heute enthält sowie ausgewählte Texte der deutschsprachigen Ausgabe von Le Monde diplomatique seit Mai 1995.cite-ref-54[54]
Lagen die Seitenabrufe fßr taz.de zu Beginn der IVW-geprßften Zählung im Oktober 2001 erst bei rund 200.000, wurden am 8. November 2010 im Rahmen der Live-Berichterstattung ßber die Castor-Proteste erstmals auf taz.de an einem einzelnen Tag ßber 1,5 Millionen Seitenabrufe verzeichnet.cite-ref-55[55] Im März 2021 lag die Zahl der Unique User auf taz.de bei ca. 3,8 Millionen.cite-ref-56[56]
taz zahl ich â Paywahl
Am 9. April 2011 wurde fĂźr das Online-Angebot taz.de die freiwillige Bezahloption taz zahl ich geschaffen.cite-ref-57[57]cite-ref-58[58] taz zahl ich ist keine klassische Bezahlschranke: alle Inhalte auf der Webseite sind kostenlos. Allerdings gibt es die MĂśglichkeit, einen solidarischen Beitrag in frei wählbarer HĂśhe zu entrichten. Es sind sowohl einmalige als auch regelmäĂige Beiträge mĂśglich.cite-ref-59[59] Die taz nennt diese Aufforderung zur UnterstĂźtzung â in Anlehnung an den englischen Begriff Paywall â âPaywahlâ.cite-ref-60[60]cite-ref-61[61]
In einem Artikel zur Aktion nennt der ehemaligecite-ref-62[62] taz-Online-Chef Matthias Urbach als GrĂźnde fĂźr die EinfĂźhrung dieser BezahlmĂśglichkeit die weitere Finanzierungsquelle des Online-Angebots neben den Anzeigen, die FĂśrderung von unabhängigem Journalismus, das Ersetzen der âGratis-Kultur im Internetâ durch eine âFairness-Kulturâ und das Bieten einer Alternative zu sogenannten âPaywallsâ und zum Kaufen einer gesamten Zeitung, wenn man nur einen einzigen Artikel lesen will.cite-ref-63[63]
Um fĂźr mehr finanzielle Transparenz zu sorgen, werden die Einnahmen in monatlichen Berichten auf der Webseite verĂśffentlicht.cite-ref-64[64] Das Bezahlmodell startete 2011 am ersten Tag mit 386 Zahlungen von insgesamt 1963 Euro.cite-ref-65[65] 2014 erzielte die taz mit taz zahl ich insgesamt 125.917,95 Eurocite-ref-66[66], 2018 lagen die jährlichen Einnahmen bei 999.362,60 Eurocite-ref-67[67], 2020 konnten 1.805.792,67 Euro erzielt werden.cite-ref-68[68] Im August 2021 wurde erstmals die Zahl von 30.000 regelmäĂigen UnterstĂźtzern Ăźberschritten.cite-ref-69[69]
taz Blogs
taz gazete
taz gazete (gazete bedeutet âZeitungâ auf TĂźrkisch) war ein tĂźrkisch-deutsches Internetportal, das am 19. Januar 2017, dem 10. Todestag von Hrant Dink, online ging. Das Portal sollte verfolgten Journalisten eine publizistische Heimat geben.cite-ref-70[70]cite-ref-71[71] Alle Beiträge erschienen sowohl in tĂźrkischer als auch in deutscher Sprache. ErmĂśglicht wurde das Projekt durch die taz Panter Stiftung und Spenden.cite-ref-72[72] Zu den Zielgruppen gehĂśrten die tĂźrkische Community in Deutschland, Leser in der TĂźrkei sowie interessierte Deutsche. Die Inhalte (Berichte, Kommentare, Essays und Interviews) wurden von einer eigenen deutsch-tĂźrkischen Redaktion erstellt.cite-ref-73[73]cite-ref-74[74]
taz gazete stellte ihren Betrieb im Juli 2020 ein.cite-ref-75[75]
taz lab
â
Hauptartikel
:
taz lab
Das taz lab ist ein auf Austausch, Streit und Debatte angelegtes Publikumsforum der taz. Durch eine Vielzahl von Experten und verschiedenen MÜglichkeiten der Einbindung der Teilnehmenden wird ein breites Themen- und Meinungsspektrum abgebildet und Disput ermÜglicht. Das taz lab findet seit 2009 jährlich statt.
taz2
taz Panter Stiftung
â
Hauptartikel
:
taz Panter Stiftung
Die taz Panter Stiftung wurde am 2. Oktober 2008 als gemeinnĂźtzige Stiftung mit einem Stiftungskapital von 709.962,75 ⏠gegrĂźndet.cite-ref-77[77] Die hauptsächlichen Zwecke der Stiftung bestehen darin, den âtaz-Panter-Preisâ finanziell abzusichern und die taz Akademie zu betreiben, die in Workshops junge Nachwuchsjournalisten ausbildet.cite-ref-78[78] Die Stiftung wirbt sowohl um Zustifter, um das Kapital der Stiftung zu erhĂśhen, als auch um Spender, um die laufenden Projekte direkt zu fĂśrdern.
Der taz Panter wird seit 2005 jährlich als Jury- und auch als Leserpreis in Berlin verliehen.cite-ref-79[79] Der Preis wurde ins Leben gerufen, um BĂźrger bekannt zu machen, die âmit Mut und Phantasie etwas in der Gesellschaft bewegenâ. Er wird an Menschen verliehen, die âgegen politische und gesellschaftliche Missstände aktivâ sind.cite-ref-80[80] Der Preis ist mit 5.000 ⏠dotiert.
Unternehmen
Genossenschaft
â
Hauptartikel
:
Taz, die Tageszeitung Verlagsgenossenschaft
Im Zuge einer existenziellen finanziellen Krise der Zeitung wurde 1992 die Taz, die Tageszeitung Verlagsgenossenschaft eG gegrßndet, um neue Investitionsmittel zu erhalten und gleichzeitig die publizistische Unabhängigkeit zu wahren. Im November 2022 hatte die als Herausgeberin agierende Genossenschaft 22.459 Mitglieder.cite-ref-81[81] Zum Jahresbeginn 2022 betrug das Genossenschaftskapital rund 21,9 Mio. Euro.cite-ref-zahlenundfakten-82-0[82] Die taz-Genossenschaft fungiert als Holding. Zur taz-Gruppe gehÜren sechs Teilunternehmen.cite-ref-83[83]
Mitarbeiter
Seit dem 17. November 2025 sind Katrin Gottschalk, Barbara Junge und Ulrike Winkelmann gleichberechtigte Chefredakteurinnen.cite-ref-84[84]cite-ref-85[85]
Rund 250 Angestellte in Redaktion und Verlag, darunter viele freie Mitarbeiter, arbeiten fĂźr die taz, die ihre Mitarbeiter nicht branchenĂźblich bezahlt. Bis 1991 gab es einen Einheitslohn fĂźr alle Angestellten, vom Schriftsetzer bis zur verantwortlichen Redakteurin. Seither gibt es âVerantwortungszuschlägeâ von wenigen hundert Euro, etwa fĂźr die Leiter der einzelnen Ressorts. Stand 2020 lag das durchschnittliche monatliche Bruttogehalt bei 3.042 Eurocite-ref-86[86], wobei es kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gibt. Die vergleichsweise niedrige Bezahlung bedingt, dass die Zeitung zur âTalentschmiedeâ oder auch zum âDurchlauferhitzerâ geworden sei, denn âimmer wieder kaufen groĂe Blätter, linke ebenso wie bĂźrgerliche, gute Schreiber wegâ.cite-ref-87[87]cite-ref-tazblog20140323-88-0[88]
Im November 2013 geriet die taz durch eine Stellenanzeige fĂźr ein Volontariatcite-ref-89[89] in die Kritik, da das angebotene Gehalt in HĂśhe von 903,15 Euro pro Monat nur einem Stundenlohn von 5,39 Euro entspricht. Dies sorgte, besonders vor dem Hintergrund der zu dieser Zeit gefĂźhrten Koalitionsgespräche und der damit verbundenen Debatte um einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro, fĂźr Aufsehen.cite-ref-90[90] Diese geringe Bezahlung begrĂźndet die taz damit, dass die Zeitung anders ânicht machbarâ sei und âgrĂśĂere MĂśglichkeiten, Freiheiten und ein einzigartiges Umfeldâ dies ausglichen. Zusätzlich wird darauf verwiesen, dass die taz ihren regulären Mitarbeitern zwar âetwa ein Drittel weniger als der Tarif fĂźr ZeitungsredakteurInnen beträgtâ zahlt, dies aber âdem Doppelte[n] des geplanten Mindestlohnsâ entspreche.cite-ref-91[91]
Im Jahr 2014 urteilte das Arbeitsgericht Berlin, dass eine von der taz im Jahr 2013 ausgeschriebene Stellenanzeige gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verstĂśĂt. Die Zeitung hatte in der Stellenanzeige explizit nach einer âFrau mit Migrationsgeschichteâ gesucht. Ein aus der Ukraine stammender Mann klagte deswegen mit Erfolg vor dem Arbeitsgericht Berlin wegen Diskriminierung, da mit dieser Formulierung Männer eindeutig von vornherein ausgeschlossen werden. Die taz wurde zu einer Entschädigungszahlung in HĂśhe von circa 2700 Euro verurteilt.cite-ref-92[92]
Die taz verfßgt ßber einen Redaktionsrat, der sich als Wächter des Redaktionsstatuts (sogenannten taz-Verfassung) versteht. Er wird in geheimer Wahl von der Redaktion fßr den Zeitraum von zwei Jahren gewählt und besteht aus drei Redakteurinnen bzw. Redakteuren.cite-ref-93[93]cite-ref-mediadb-eu-4-1[4]
Logo
Das Unternehmenslogo der Zeitung ist der Abdruck einer Tatze (auch âTazzeâ genannt). Roland Matticzk von der Agentur sehstern, der Erfinder des Logos, versäumte es jedoch, sich in den GrĂźndungsjahren der taz die Rechte daran zu sichern. Das Unternehmen Jack Wolfskin registrierte in den 1980ern ein ähnliches Logo fĂźr sich. Den Rechtsstreit zwischen den beiden Unternehmen verlor die taz im Jahr 2002, was zur Folge hatte, dass sie die Tatze nun nicht mehr auf Produkte drucken darf, die zum Kerngeschäft von Jack Wolfskin gehĂśren. Zudem darf sie die Tatze auf eigenen Produkten nur in Verbindung mit dem Zusatz âdie tageszeitungâ nutzen.
Auch gegen die Abbildung einer daraufhin mit einem Kreuz Ăźberstickten âTazzeâ neben dem geforderten Schriftzug auf einem Badehandtuch, das Ăźber den verlagseigenen taz-Shop vertrieben wird, ging Jack Wolfskin vor: âDas âDurchstreichenâ des Tatzensymbols [beinhaltet] eine rufschädigende Abwertung der bekannten Markeâ, monierten die Anwälte.cite-ref-94[94]
Wirtschaftliche Situation
Im Jahr 2021 steigerte die taz ihre UmsatzerlĂśse um 6,9 Prozent auf rund 31,7 Mio. Euro.cite-ref-mitgliederinfo-32-95-0[95]
Die Einnahmen zeigen eine zunehmende Diversifizierung. Der GroĂteil der UmsatzerlĂśse entfiel im Jahr 2021 auf den klassischen Zeitungsverkauf, hier insbesondere Abonnements mit zumindest teilweisem Bezug von Printausgaben (Print-Vollabonnement, Wochenendabo, Kombiabo). Diese Abos trugen mit rund 19,3 Mio. Euro zu den UmsatzerlĂśsen bei. Auf reine Digitalabos entfielen weitere rund 2,6 Mio. Euro. Abos hatten somit insgesamt einen Anteil von 69,2 Prozent an den UmsatzerlĂśsen. Hinzu kamen rund 1,2 Mio. Euro aus Einzelverkäufen, was 6,7 Prozent der UmsatzerlĂśse entsprach.cite-ref-mitgliederinfo-32-95-1[95] Ein Viertel der Abonnenten zahlt freiwillig einen erhĂśhten UnterstĂźtzerpreis. Rund 23 Prozent nutzen das Angebot des ermäĂigten Tarifs.cite-ref-96[96]
AnzeigenerlĂśse machten 7,5 Prozent der Einnahmen im Jahr 2021 und damit einen im Vergleich zu anderen Zeitungen geringeren Anteil.cite-ref-mitgliederinfo-32-95-2[95] In der Vergangenheit waren die Inserenten der taz durch alle Medienkrisen dem Blatt treu und die Einnahmen stabil geblieben. Dies wird dadurch erleichtert, dass in der taz kaum Markenartikler und Einzelhandelsketten werben, sondern es sich weitgehend um ideell mit dem Milieu der Zeitung verbundene, kleine Unternehmen handelt.cite-ref-tazblog20140323-88-1[88]
Rund 1,1 Mio. Euro brachten im Jahr 2021 VertriebserlĂśse von Le Monde diplomatique und Taz.Futurzwei. Zunehmend an Bedeutung haben die Einnahmen aus der âsoften Paywallâ taz zahl ich gewonnen, die im Vergleich zum Vorjahr um 32,8 Prozent auf rund 2,1 Mio. Euro im Jahr 2021 wuchsen. Das waren rund 6,7 Prozent der gesamten UmsatzerlĂśse. Eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich bei den ErlĂśsen durch den Verkauf von Nachdruckrechten an digitale Datenbanken, was hauptsächlich auf Verträge mit Google News Showcase und Facebook News zurĂźckgefĂźhrt wurde. Im Jahr 2021 betrugen die Einnahmen in diesem Bereich rund 0,8 Mio. Euro.cite-ref-mitgliederinfo-32-95-3[95]
Das Grundkapital der Genossenschaft wird von den Eigentßmern aufgebracht, die nicht nur keine Zinsen erwarten, sondern mit weiteren Einlagen jährlich rund 500.000 Euro fßr Investitionen bereitstellen.cite-ref-97[97] Dadurch kommt die Zeitung ohne Finanzierungskosten fßr Fremdkapital aus.cite-ref-tazblog20140323-88-2[88]
Neubau
2013 beschloss die taz, bis 2017 einen Neubau an der sĂźdlichen FriedrichstraĂe im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zu errichten, eingebettet in eine StadtentwicklungsmaĂnahme rund um die frĂźhere BlumengroĂmarkthalle. In den neuen, grĂśĂeren Räumen sollen alle Mitarbeiter unter einem Dach arbeiten. Die Baukosten fĂźr das architektonisch anspruchsvolle Projekt mit BezĂźgen zum Konstruktivismuscite-ref-98[98] sollen 20 Millionen Euro betragen.cite-ref-99[99] Im August 2014 rief die taz dazu auf, als Stille Gesellschafter Einlagen fĂźr fĂźnf oder zehn Jahre zu 2 Prozent oder 2,5 Prozent zu zeichnen. Bereits nach drei Monaten waren die anvisierten sechs Millionen Euro durch 827 Gesellschafter zugesagt. Dabei wurden rund 350 neue Gesellschafter gewonnen, knapp 400 erhĂśhten ihren Anteil.cite-ref-100[100] Im Juni 2015 wurde bekannt, dass der Neubau an der FriedrichstraĂe vom Bund mit einer Subvention von insgesamt 3,8 Millionen Euro gefĂśrdert wird. Der Betrag stammt aus einem Bundesfonds, mit dem der Strukturwandel in benachteiligten Gebieten ausgeglichen werden soll.cite-ref-101[101] Es wurde kritisiert, dass fĂźr den taz-Neubau alte Bäume vor Ort gefällt werden mĂźsstencite-ref-102[102] und dass das GrundstĂźck vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zum Vorzugspreis veräuĂert wurde.cite-ref-103[103]cite-ref-104[104]
Am 23. September 2016 erfolgte die Grundsteinlegung und am 14. Juli 2017 das Richtfest fĂźr das neue Verlagsgebäude der taz in der FriedrichstraĂe 20â22 in 10969 Berlin. Das von E2A Architekten, ZĂźrich entworfene Gebäude wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Verzinkerpreis fĂźr Architektur und Metallgestaltung 2019cite-ref-105[105] und dem Architekturpreis Berlin.cite-ref-106[106] Seit dem 5. November 2018 wird die taz im Neubau produziert.cite-ref-107[107] Das neue Gebäude ist auf eine Ăśkologische Energieversorgung ausgerichtet. Eine 29 kW Solaranlage dient der Eigenstromversorgung. Der darĂźber hinausgehende Strombedarf wird aus erneuerbaren Energien von den Elektrizitätswerken SchĂśnau geliefert. Die Heizung des Hauses erfolgt Ăźberwiegend mit der Abwärme der Server und der KĂźhlräume der taz-Kantine und somit indirekt auch mit erneuerbarem Strom.cite-ref-108[108] Das alte Gebäude verbleibt im Besitz der taz und wurde an das Co-Working-Unternehmen Betahaus vermietet,cite-ref-109[109] das 2021 Insolvenz anmeldete.cite-ref-110[110]
Geschäftsfßhrung
GeschäftsfĂźhrer des Verlages war ab seiner GrĂźndung bis Ende 2019 Karl-Heinz Ruch.cite-ref-kalle-vollstaendige-ausgabe-111-0[111] Anfang 2020 Ăźbernahmen Andreas Bull und Andreas Marggraf als gleichberechtigte GeschäftsfĂźhrer.cite-ref-heute-kalle-112-0[112]cite-ref-impressum-113-0[113]cite-ref-marggraf-interview-20190126-114-0[114] Marggraf arbeitete bereits von 1998 bis 2007 fĂźr die taz: als GeschäftsfĂźhrer der taz Nord Verlags-GmbH und als Controller der taz Entwicklungs GmbH. Davor war er fĂźr die Hilfsorganisation Ărzte ohne Grenzen tätig.cite-ref-115[115] Seit Juni 2020 hat die taz mit Aline LĂźllmann ihre erste GeschäftsfĂźhrerin.cite-ref-116[116] Die taz wird seitdem von den drei GeschäftsfĂźhrenden gleichberechtigt geleitet.cite-ref-117[117]cite-ref-118[118] Ende Januar 2022 ist Andreas Bull in den Ruhestand gegangen.cite-ref-119[119] Seither wird die taz wieder durch ein zweikĂśpfiges Team aus Andreas Marggraf und Aline LĂźllmann gefĂźhrt.cite-ref-120[120]
Geschichte
Die taz entstand in der Folge des Tunix-Kongresses im Januar 1978 in Berlin; die GrĂźndung war auch eine Reaktion auf den âDeutschen Herbstâ 1977. Die Anregung dazu hatte der damalige Buchhändler Max Thomas Mehr von Jean Marcel Bouguereau erhalten, einem Redakteur der 1973 gegrĂźndeten franzĂśsischen Zeitung LibĂŠration. Max Thomas Mehr suchte zusammen mit Hans-Christian StrĂśbele in Westdeutschland UnterstĂźtzer, StrĂśbele stellte dann das Projekt auf dem Tunix-Kongress erstmals Ăśffentlich vor.
Am 7. Juni 1978 produzierte die Berliner taz-Initiative eine âSpielnummerâ. Eine wichtige Rolle spielte dabei die damalige Studentin Ute Scheub, die die Texte schrieb und Karikaturen zeichnete. Auf diesem Weg sollten mĂśgliche UnterstĂźtzer eine Idee bekommen, wie die Zeitung aussehen kĂśnnte.cite-ref-121[121] Ebenfalls 1978 komponierten Die Drei Tornados aus WerbegrĂźnden fĂźr die taz den TAZ-Swing (âMit ânem Joint im Mund, wird die Nachricht rund, wer weiĂ, wer weiĂâ).
Nach dem Gleichheitsgrundsatz bezog jeder Mitarbeiter den gleichen Lohn von 600 Deutsche Mark.cite-ref-stern-25j-122-0[122] Da es im Gegensatz zur Ăźblichen Hierarchie in Zeitungs-Redaktionen auch bessere AufstiegsmĂśglichkeiten gab, wurde die taz oft als âJournalistenschule der Republikâ bezeichnet. Neben StrĂśbele begann beispielsweise auch der Redenschreiber von Bundeskanzler SchrĂśder, Reinhard Hesse, seine Karriere bei der taz und war die spätere Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer bei der taz als Korrektorin beschäftigt. Die erste Vorausgabe erschien am 26. September 1978.cite-ref-123[123] Allerdings trug sie das Datum 22. September â fĂźnf Tage hatte die Bearbeitung der âNullnummer Nr. 1âcite-ref-124[124] mit 16 Seiten gedauert.cite-ref-taz-180514-zeitzeuge-125-0[125] Sie enthielt einen doppelseitigen Bericht des Schriftstellers und Journalisten Gabriel GarcĂa MĂĄrquez Ăźber den Sieg der Sandinistas in Nicaragua. Weitere Schwerpunkte waren die geplante Wiederaufarbeitungsanlage in Gorleben, die Verhaftung von Astrid Proll, ein Interview mit einer Animierdame einer Peepshow, der Widerstand gegen Uranbergbau im Schwarzwald sowie das NATO-GroĂmanĂśver âAutumn Forgeâ.
Die zweite Nullnummer erschien aus Anlass der Frankfurter Buchmesse im Oktober 1978. Die dritte Nullnummer erschien Anfang Dezember 1978 als letzte, die in Frankfurt am Main produziert wurde. Die vierte Nullnummer der taz erschien am 20. Januar 1979.cite-ref-taz-180514-zeitzeuge-125-1[125] Die ersten Redaktionsräume lagen von 1979 bis 1989 im Brunnenviertel in der WattstraĂe 11.cite-ref-126[126]
Die erste reguläre Ausgabe der taz erschien dann am 17. April 1979.cite-ref-127[127] Die Zeitung verstand sich als Alternative â als tägliches Gegengiftcite-ref-128[128] â zum von ihr bisher ausschlieĂlich bĂźrgerlich orientiert empfundenen Zeitungsmarkt mit der Zielgruppe Studenten, Alternative, GrĂźne, Linksliberale, linke Sozialdemokratie und später auch fĂźr die ab 1980 anwachsende Hausbesetzerbewegung.
1980 erstritten die âtazâ-GrĂźnderinnen eine erste Frauenquote (52 Prozent aller Planstellen in jedem Bereich) in Deutschland, nicht zuletzt durch den âTrick mit den Busenâ, indem sie während einer Redaktionskonferenz ihre nackten BrĂźste zeigten.cite-ref-129[129]cite-ref-130[130]
Im Laufe der Jahre gab es mehrere Neustarts der Zeitung. Runde Jubiläen werden in der Regel mit besonderen Ausgaben gefeiert. Zum 30. Jahrestag des regelmäĂigen Erscheinens im April 2009 gab es einen tazkongress, der sich aktuellen politischen Diskussionen widmete.cite-ref-131[131] Zudem erschien die Zeitung in einem renovierten Layout und mit einer neuen, sonntaz genannten, Wochenendbeilage, die das bisherige taz mag ablĂśste.
Im Jahr 1999 erschien die Zeitung als sogenannte âTitten-tazâ, als Projekt zweier Redakteurinnen, eine Ausgabe gegen Sexismus und Misogynie, vĂśllig nackt auf einer Doppelseite der Schriftsetzer Georg Schmitz. Schmitz, Mitarbeiter der ersten Stunde, war bekannt als âder Säzzerâ, der beim Setzen der Texte besonders viele, teils spĂśttische Bemerkungen in die Texte der Redakteure einschob, ein Charakteristikum der ersten Jahrzehnte der taz. Die in eckige Klammern gesetzten EinschĂźbe waren mit âder Säzzerâ, auch abgekĂźrzt, signiert und fanden nicht immer den Beifall der Autoren. Georg Schmitz, geboren 1952 in Aachen, starb am 12. Februar 2025. Die Ausgabe vom 20. Februar des Jahres wurde ihm zur Erinnerung noch einmal mit zahlreichen Säzzer-EinschĂźben versehen, gesetzt in eckigen Klammern.cite-ref-132[132]
Das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein (LKA-SH) und das Bundeskriminalamt (BKA) haben bei Ermittlungen gegen eine vermeintliche terroristische Vereinigung in Norddeutschland im Vorfeld des G8-Gipfels von Heiligendamm 2007 unter anderem mindestens 19 Telefonate mit Journalisten abgehĂśrt, darunter auch Gespräche von Mitarbeitern der taz. AuĂerdem betroffen waren Mitarbeiter von NDR Info, Spiegel Online und tagesschau.de sowie mehrere Strafverteidiger.cite-ref-133[133]
Alice Schwarzer warf 2010 der taz vor, Anfang der 1980er Jahre âzentrales Forum der Pädophilie-Propagandaâ gewesen zu sein.cite-ref-134[134]cite-ref-135[135] Die FAZ kritisierte 2011 die taz, indem sie ihr zuschrieb, âPäderastenâ eine Plattform gegeben zu haben, um âKinderschändung ideologisch zu legitimierenâ.cite-ref-136[136] Ebenso wie in einem Bericht der Frankfurter Rundschau wurde in diesem Zusammenhang von positiven Einstellungen gegenĂźber der NĂźrnberger Indianerkommune, welche etwa ein Recht auf freie Sexualität von Erwachsenen mit Kinderncite-ref-tazindianer-137-0[137] forderte, in der taz zu dieser Zeit gesprochen.cite-ref-138[138] Ein Artikel in der taz von Nina Apin aus dem Jahr 2010 thematisierte die Problematik. Demzufolge sei das Verhältnis zur âIndianerkommuneâ ambivalent gewesen. Zwischen Themen wie RAF-Hungerstreik und NATO-Doppelbeschluss sei die Auseinandersetzung mit Pädophilengruppen eine Randerscheinung gewesen. Seit den 90er-Jahren habe dann eine positive Haltung gegenĂźber Pädosexualität keine Sympathie mehr in der Zeitung gefunden.cite-ref-tazindianer-137-1[137]
Im Jahr 2013 wurde ein von der Zeitung bestellter Artikel des damaligen taz-Autors Christian FĂźller, der die These vertrat, dass Pädophilie bei den GrĂźnen âkeine Nebensacheâ gewesen wäre, sondern âin der grĂźnen Ideologie angelegtâ sei, von der damaligen Chefredakteurin Ines Pohl gestoppt. Pohls Entscheidung, der Wortlaut von FĂźllers Artikel und Einzelheiten aus der Redaktionssitzung gelangten aufgrund einer VerĂśffentlichung von Stefan Niggemeier an die Ăffentlichkeit.cite-ref-139[139]cite-ref-140[140]cite-ref-141[141]cite-ref-142[142]cite-ref-143[143]cite-ref-144[144]cite-ref-145[145]cite-ref-146[146] Nach einem Bericht der FAZ wies Pohl den Ressortleiter des Blattes schriftlich an, es dĂźrften âkeine Texte von ihm in der taz erscheinen. Bitte sorgt dafĂźr, dass dies nicht passiert.âcite-ref-147[147] Eine Lang-Fassung des abgelehnten Artikels erschien am 14. September 2013 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.cite-ref-148[148]cite-ref-149[149]
Erstmals in der 43-jährigen Geschichte der taz erschien am 20. April 2022 keine gedruckte bzw. digitale Ausgabe der taz, auch die Homepage war offline. Grund dafßr war nach eigenen Angaben ein Stromausfall, der einen Serverausfall zur Folge hatte, so dass die Redaktion nicht arbeitsfähig war.cite-ref-153[153]
Am 26. November 2022 wurde die unter dem Autornamen Anic T. Wae verĂśffentlichte KI-Kolumne vorgestellt. Sie stammt nach Angaben der Redaktion von der ersten âKolumnist*in in einer deutschsprachigen Zeitung, die kein Mensch istâ.cite-ref-wae-154-0[154] Wae solle zeigen, dass Menschen mit einer KI zusammenarbeiten kĂśnnen und neue Perspektiven auf Diskussionen ermĂśglichen.cite-ref-155[155] Zur Erstellung der Texte wird eine Anwendung von OpenAI verwendet.cite-ref-wae-154-1[154]
Blattreformen
Nach intensiver Vorbereitung erscheint die Druckausgabe der taz seit dem 2. Oktober 2017 in einem veränderten Layout. Die letzte Blattreform im Jahr 2009 hatte das Ziel einer Zeitung in einem Guss. Ziel der Blattreform des Jahres 2017 war der Prozess der âTransformation in der die Zeitung Tageszeitung bleiben will, aber nicht mehr nur Tageszeitung bleiben kann.âcite-ref-taz-165154-157-0[157]
Zu den Ănderungen gehĂśren unter anderem der gemalte Hashtag auf dem Titel, Bildergeschichten auf Seite 2 sowie die Reportagedoppelseite Nahaufnahme im ersten Buch.cite-ref-158[158]cite-ref-159[159]cite-ref-160[160] Des Weiteren wurden die taz-App Ăźberarbeitet und die Grenzen des technisch Machbaren ausgeschĂśpft, um die Druckränder auszunutzen,cite-ref-161[161] die Zahl der angeschnittenen Themen wurde zugunsten von wenigeren vertieften Themen reduziert.cite-ref-162[162] Zwei weitere Details sind mehr WeiĂraum sowie der Verzicht auf den âKenkelâ (nach dem Layouter Wolfgang Kenkel benanntes Viereck, siehe â ), einem grafischen Gestaltungselement, um Texte in Unterpunkte zu teilen bzw. abzuschlieĂen.cite-ref-163[163]cite-ref-taz-165180-164-0[164]
Rettungskampagnen
Seit ihrer GrĂźndung stand die taz mehrmals vor der Insolvenz. Mit Aufmerksamkeit erregenden Kampagnen hat die Zeitung immer wieder versucht, mehr Abonnenten zu bekommen. Während einer sogenannten Erpressungs-Kampagne âdrohteâ die Redaktion zum Beispiel damit, die Zeitung einen Tag lang ohne Fotos, ohne Kritik, als Boulevardblatt usw. erscheinen zu lassen, wenn in einer bestimmten Woche nicht genug neue Abos abgeschlossen wĂźrden. In der Folge wurden die âDrohungenâ teilweise umgesetzt. Im ersten Halbjahr 2003 konnte die tageszeitung erstmals in ihrer Geschichte einen Gewinn erzielen.cite-ref-166[166]
RegelmäĂig wirbt die taz um neue Mitglieder fĂźr ihre Genossenschaft sowie um hĂśhere Einlagen der Genossenschaftsmitglieder. Ende 2003 suchte die Zeitung Kapitalgeber fĂźr die taz EntwicklungsKommanditgesellschaft, die unter anderem seit dem 8. Dezember 2003 einen täglichen Lokalteil in Nordrhein-Westfalen finanzierte, der allerdings im Juli 2007 eingestellt wurde.
Im Winter 2004 startete die taz mit dem ExtraBlatt â Erlesenes erhalten eine Abokampagne, mit der zugleich auf die besondere Bedeutung von Tageszeitungen im Allgemeinen aufmerksam gemacht werden soll. Als Autoren konnten zum Beispiel Juli Zeh, Michael JĂźrgs, Maxim Biller, F. W. Bernstein oder Michael Rutschky gewonnen werden. Einen Ost-West-Dialog steuerten Eckhard Henscheid und Manfred Bofinger bei.
Am 30. April 2005 erhielt die taz eine neue Titelseite, mit der sie vor allem versucht, die Zahl der Kioskkäufe zu erhĂśhen. So steht jetzt ein bestimmtes Thema mehr im Mittelpunkt, was auch durch ein groĂes Bild unterstrichen wird. Stand Juni 2020 ist die Zahl der Wochenendabos auf mehr als 15.000 gestiegen.cite-ref-167[167]
Aktionen
Unter dem Motto âDas einzige Medium gegen Propaganda-MĂźll und Verlautbarungs-DĂźnnsäure ist nach wie vor Literaturâ (18. September 1987) wurde die Redaktion im Herbst 1987 fĂźr drei Tage namhaften Autoren Ăźbergeben: Hans Magnus Enzensberger, Heiner MĂźller, Alfred Sohn-Rethel, Hans Mayer, Erich Kuby, Johannes Mario Simmel, Elfriede Jelinek und Hermann Henselmann machten dabei mit.
Nachdem seit dem 26. Februar 1990 eine in der DDR produzierte taz ddr erschienen war, verĂśffentlichte diese im Juni 1990 als erste Zeitung in einer Sondernummer eine Liste von 9251 Stasi-Objekten in der DDR â eine umstrittene Aktion, die auch unter DDR-BĂźrgerrechtlern Kritiker fand.cite-ref-168[168] Im September 1991 ging die dann sogenannte taz Ost in der Mutterzeitung auf.cite-ref-zdb-ddr-taz-48-1[48]
Bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2003 unterstßtzte die taz die Sängerin Senait Mehari mit dem Lied Herz aus Eis. Den Text durften die Leser auswählen und entschieden sich fßr eine Version von Oliver Pinelli.cite-ref-169[169] Ebenso standen mehrere Melodien zur Auswahl. In der deutschen Vorentscheidung kam Senait auf den vierten Platz.cite-ref-170[170]
In der Samstagausgabe vor der Landtagswahl in Bayern im September 2003 verkĂźndete die taz auf der Titelseite âStoiber erringt klaren Siegâ sowie das vorläufige Wahlergebnis, die Lottozahlen und Bundesligaergebnisse.cite-ref-171[171]
Im Dezember 2003 wurde die Redaktion im Rahmen der Studentenproteste gegen die Etatkßrzungen an den Berliner Universitäten eine Zeitlang besetzt.cite-ref-172[172]
Im Mai 2004 startete die taz anlässlich der geplanten Liberalisierung des Kartellrechts fßr Zeitungen eine tägliche Reihe zu Einzeitungskreisen und machte damit erfolgreich auf die zunehmende Pressekonzentration aufmerksam.
Die Tageszeitung, die bereits seit 1982 ihren Titel klein schreibt, verĂśffentlichte am 12. August 2004 eine Ausgabe in der sogenannten gemäĂigten Kleinschreibung. Dies war als Gegenreaktion auf die AnkĂźndigung einiger deutscher Verlage gedacht, zur alten Rechtschreibung zurĂźckzukehren.
Anlässlich des 25. Todestages von Rudi Dutschke am 24. Dezember 2004, beantragte die taz, einen Teil der Berliner KochstraĂe als âein Symbol fĂźr die gesellschaftliche VersĂśhnung der Generationenâ in Rudi-Dutschke-StraĂe umzubenennen.cite-ref-173[173] Nachdem hierĂźber langjährig gerichtliche Auseinandersetzungen mit einer Anwohnergemeinschaft (deren Mitglied wiederum der Axel-Springer-Verlag ist) gefĂźhrt wurden, erklärte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im April 2008 die Umbenennung endgĂźltig als rechtskräftig.cite-ref-174[174]
verbotenAus MarkenrechtsgrĂźnden musste die taz ihre satirische Seite-1-Rubrik, die nach den ARD-Nachrichten Tagesschau benannt worden war, neu betiteln. Seitdem heiĂt die Rubrik âverbotenâ und wurde bis April 2009 mit dem Hinweis âĂźbrigens: verboten darf nicht tagesschau heiĂenâ versehen. Ab Januar 2008 wurde der Rubrik-Name täglich an Leser verkauft. Nach einem längeren Namensstreit unter der Leserschaft hatte ein Leser fĂźr fĂźnf Euro und zehn alte Rubel den Rubrik-Namen dachgold gekauft und damit den Auftakt fĂźr einen täglich neuen und von Lesern gekauften Namen gemacht, u. a. kaufte der Schauspieler Dietmar Bär den Namen und lieĂ dafĂźr âJens Lehmannâ einsetzen. Seit dem 5. Mai 2008 wird jedoch wieder der Name âverbotenâ ohne Zusatz verwendet. Zur Suche eines neuen Redakteurs fĂźr die Rubrik wurde sie im August 2011 fĂźr einige Tage mit âverlassenâ betitelt.cite-ref-175[175] Neben der satirischen Seite-1-Rubrik âverbotenâ und der Satireseite âDie Wahrheitâ gab es von ca. 1981 bis 2003 ein weiteres âglossierendes Elementâ, die âQuerspalteâcite-ref-176[176].cite-ref-177[177]
Aus Solidarität mit dem iranischen Regisseur Jafar Panahi, der vom islamistischen Regime des Iran an der Ausreise zur Berlinale 2011 gehindert wurde, erschien die taz am 11. Februar 2011 in grßner Farbe, der Farbe der iranischen Oppositionsbewegung.cite-ref-178[178]
Zur UnterstĂźtzung der Forderung eines Frauenanteils von mindestens 30 Prozent in den FĂźhrungsetagen der deutschen Medienbranche erschien am 17. November 2012 eine von der Initiative Pro Quote gestaltete Wochenendausgabe der taz. Zur Redaktionssitzung der Sonder-taz und Diskussionsrunde zum Thema âQuoteâ fanden sich tags zuvor in den Redaktionsräumen der taz auch Anne Will, Dunja Hayali, Lisa Ortgies, Annette Bruhns, Dagmar Engel und Ines Pohl sowie von Seiten der Politik Monika GrĂźtters, Doris SchrĂśder-KĂśpf und Krista Sager ein.cite-ref-179[179] Artikel wurden unter anderem beigesteuert von Meike und Wibke Bruhns, Giovanni di Lorenzo, Antonia Rados, Sonia Mikich, Ranga Yogeshwar, Ute Scheub, Roland Tichy und Miriam Meckel.cite-ref-180[180] Unter den Interviewten waren auch die Verlagsmanagerin Julia Jäkel, Familienministerin Kristina SchrĂśder und der durch Annette Bruhns und Anne Will befragte SPD-Kanzlerkandidat Peer SteinbrĂźck, zudem gestaltete die in Berlin lebende italienische KĂźnstlerin Monica Bonvicini fĂźr die Aktion ein auf SeitengrĂśĂe abgebildetes Kunstwerk.cite-ref-181[181] Begleitet wurde der Tag der Erstellung der âQuoten-tazâ durch einen âLive-Tickerâ auf der taz-Homepage.cite-ref-182[182]
Keylogger-Affäre
In einem Redaktionsraum der taz entdeckte ein EDV-Mitarbeiter am 17. Februar 2015 am Rechner einer Praktikantin einen Keylogger und installierte eine Falle.cite-ref-183[183] Am Tag darauf wurde zunächst die Geschäftsleitung informiert sowie mittags der langjährige taz-Redakteur Sebastian Heiser beim Abziehen des Sticks beobachtet und zur Rede gestellt. Daraufhin verlieĂ er fluchtartig die Redaktion. Noch am gleichen Abend wurde die EingangstĂźr des taz-Gebäudes aufgebrochen, doch blieb eine dahinter liegende zweite TĂźr unbeschädigt, die mit einem den meisten Mitarbeitern bekannten Code geĂśffnet werden konnte.cite-ref-taz2016-184-0[184] Daraufhin entlieĂ die GeschäftsfĂźhrung Heiser und erstattete Strafanzeige. Die taz selbst und andere Medien berichteten anschlieĂend Ăźber den Vorfall.cite-ref-bz-185-0[185]cite-ref-welt-186-0[186] Im Juni 2016 verĂśffentlichte die taz eine umfassende Dokumentation des Falles. Heiser hatte Ăźber mehr als ein Jahr mindestens 23 Kollegen ausgespäht, darunter 19 Frauen, die meisten wiederum Praktikantinnen. Die taz kam zu dem Ergebnis, der Datendiebstahl sei aus persĂśnlichen Motiven erfolgt.cite-ref-taz2016-184-1[184] Im Herbst 2016 kam es zur Anklage wegen Abfangens und Ausspähens von Daten in 14 Fällen. Nachdem Heiser Anfang 2017 nicht zur Verhandlung erschien, erlieĂ das Gericht in Abwesenheit einen Strafbefehl Ăźber 160 Tagessätze Ă 40 Euro, der rechtskräftig wurde, da Heiser ihn akzeptierte.cite-ref-taz2017-187-0[187] Heiser selbst war unmittelbar nach seiner Entdeckung unbekannt ins Ausland verzogen. Zwei Redakteure machten ihn in Kambodscha ausfindig und suchten das Gespräch, das Heiser aber weitgehend ablehnte.cite-ref-188[188]cite-ref-taz2016-184-2[184]
Rezeption
Auszeichnungen (Auswahl)
⢠Beim Grimme Online Award 2012 erhielt die taz zwei Nominierungen, eine davon fĂźr ihr Video-Porträt-Projekt âberlinfolgenâ in der Rubrik âKultur und Unterhaltungâ. Ăhnlich wie beim New-York-Times-Projekt âOne in 8 Millionâ wurden Menschen aus Berlin von den Redakteurinnen Frauke BĂśger und Plutonia Plarre unterhaltsam in Fotofilmen dokumentiert. Technisch kooperierte man dabei mit dem Produktionsteam von 2470media. Das zweite laufende Projekt heiĂt âParteispendenwatchâ. Es stellt eine eigene Suchmaschine zu Parteispenden in Deutschland bereit und enthält âaufwändig aufbereitetes und kostenloses OpenData-Materialâ. Damit sind die taz-Redakteure in der Rubrik âWissen und Bildungâ vertreten.cite-ref-189[189]cite-ref-190[190]
⢠taz-Redakteur Jost Maurin erhielt 2014, 2017 und 2018 den Journalistenpreis âGrĂźne Reportageâ vom Verband deutscher Agrarjournalisten (VDAJ).cite-ref-191[191]cite-ref-192[192]cite-ref-193[193] 2024 bekam er den Journalistenpreis "Faire Milch" des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter.cite-ref-194[194] 2015 wurde er als âBester Zweiterâ beim Deutschen Journalistenpreis ausgezeichnet.cite-ref-195[195]
⢠Hannes Koch erhielt 2018 den Theodor-Wolff-Preis fĂźr seinen in der taz und in der Badischen Zeitung erschienenen Artikel âKarim, ich muss dich abschiebenâ.cite-ref-196[196]
⢠Georg LĂświsch erhielt 2019 den LeadAward in Silber in der Kategorie âBlattmacher/in des Jahres: Zeitung Ăźberregionalâ.cite-ref-197[197]cite-ref-198[198]
⢠2019 gewann die taz in drei Kategorien den Preis Journalist des Jahres des Medium Magazin.cite-ref-199[199]cite-ref-200[200]
âChefredaktion nationalâ: Georg LĂświsch âWissenschaftâ: Malte Kreutzfeldt âTeam des Jahresâ: fĂźr die taz-Recherchen zum rechtsradikalen Hannibal-Netzwerk Sebastian Erb, Alexander Nabert, Daniel Schulz, Christina Schmidt (Leadautorin), Martin Kaul
⢠2021 wurde die weiterentwickelte taz App vom Art Directors Club (ADC) in Hamburg in der Kategorie âEditorial â Zeitung â Redesignâ ausgezeichnet.cite-ref-201[201]cite-ref-202[202]
⢠2024 zeichnete das Medium Magazin die Chefredaktion der taz (Barbara Junge, Ulrike Winkelmann, Katrin Gottschalk) als âJournalistinnen und Journalisten des Jahres 2024â in der Kategorie Chefredaktion â national (1. der Top 10 dieser Kategorie) aus.cite-ref-203[203]
Auf der taz-Genossenschaftsversammlung 2025 bezeichnete Sven GĂśsmann, Chefredakteur der jahrelang von der taz eher kritisch betrachteten und genutzten dpa, die taz als âeinen TripAdvisor fĂźr die linke Szeneâ und lobte sie fĂźr die bevorstehende Einstellung der werktäglichen gedruckten Ausgabe: âAlle werden euch fĂźr diesen Schritt beneiden und folgen.âcite-ref-204[204]
Das Verhältnis zum Axel-Springer-Verlag
Eine besondere Beziehung hat die taz zur Bild-Zeitung, die im Axel-Springer-Verlag erscheint. Deren Chefredakteur Kai Diekmann klagte gegen die taz, als deren Autor Gerhard Henschel am 8. Mai 2002 auf der Satire-Seite âdie wahrheitâ behauptete, Diekmann habe sich einer PenisvergrĂśĂerung unterziehen wollen. Diekmann verklagte die Zeitung auf 30.000 Euro Schadenersatz. Das Berliner Kammergericht entschied in zweiter Instanz, dass Diekmann als Chefredakteur der Bild âbewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der PersĂśnlichkeitsrechtsverletzung anderer suchtâ und daher âweniger schwer durch die Verletzung seines eigenen PersĂśnlichkeitsrechtes belastet wirdâ (AZ 27 O 615/02). Er mĂźsse âdavon ausgehen, dass diejenigen MaĂstäbe, die er anderen gegenĂźber anlegt, auch fĂźr ihn selbst von Belang sindâ. Daher stufte das Gericht die PersĂśnlichkeitsverletzung als nicht so schwerwiegend ein, dass ein Schmerzensgeld angemessen sei. Gleichzeitig verbot das Gericht der taz, die Meldung zu wiederholen. Im März 2006 sagte Diekmann der tĂźrkischen Zeitung HĂźrriyet, dass die Klage âein Fehlerâ gewesen sei. Er habe sich dadurch umso lächerlicher gemacht. Als Reaktion auf den Rechtsstreit mit Diekmann erstellte der KĂźnstler Peter Lenk eine satirische Skulptur, die am 15. November 2009 an der Ostwand des taz-Verlagshauses (und damit in Richtung der BĂźros der gegenĂźberliegenden Bild-Zeitung) angebracht wurde. Das sich Ăźber fĂźnf Stockwerke spannende Kunstwerk mit dem Titel Friede sei mit Dir (auch Pimmel Ăźber Berlin genannt) zeigt als Hauptfigur Kai Diekmann mit einem Ăźberdimensionalen Penis und stellt weitere Nebenfiguren dar, die sich allesamt um Bild-Schlagzeilen der vergangenen Jahre drehen, in denen es um Penisse ging.cite-ref-205[205]
Im Jahre 1999 erschien die Titten-taz im Layout eines Boulevardblatts.cite-ref-206[206] Die taz titelte am 50. Geburtstag der Bild-Zeitung im Jahr 2002 50 Jahre Bild â Jetzt reichts!, um so gegen den Boulevardjournalismus der Zeitung zu protestieren. Zum 25. Jubiläum der Nullnummer am 27. September 2003 wurden die âLieblingsfeindeâ als Redakteure fĂźr einen Tag in die Redaktion der taz zur Mitarbeit eingeladen. An der als âfeindliche Ăbernahmeâ betitelten Aktion waren neben Kai Diekmann als Chefredakteur der Ausgabe auch der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel, der ehemalige Verteidigungsminister Rudolf Scharping sowie Fernsehpfarrer JĂźrgen Fliege und der ehemalige Herausgeber der Bild-Zeitung Peter Boenisch beteiligt. In der Ausgabe wurde auch erstmals Altkanzler Helmut Kohl fĂźr die taz interviewt. Die sogenannte Feindes-taz 2003 schaffte die Rekordauflage von 100.000 StĂźck.cite-ref-207[207]
Im Jahre 2005 lieĂ der Axel-Springer-Verlag die Ausstrahlung der taz-Kino-Spotscite-ref-208[208] âKiosk Iâ und âKiosk IIâ per einstweiliger VerfĂźgung untersagen. Springer fĂźhrte an, dass es sich dabei um eine âRufausbeutung zu Lasten der Bild-Zeitungâ handele und die Leser von Bild abqualifiziert wĂźrden. Die Spots gewannen im August 2006 einen First Steps Award. In der Revisionsverhandlung vor dem Bundesgerichtshof (BGH) hat dieser in seinem Urteil (Az.: I ZR 134/07) vom 1. Oktober 2009 die Entscheidungen der Vorinstanzen aufgehoben und die Klage der Bild-Zeitung abgewiesen.cite-ref-209[209] Die taz darf die Werbespots somit wieder einsetzen und Ăźber Bild-Leser spotten.cite-ref-210[210]cite-ref-211[211]
In der Sonderausgabe zum 30. Jahrestag der Erstausgabe, am 27. September 2008, gratulierte die Bild-Zeitung mit einer ganzseitigen Anzeige zu dem Jubiläum. Zu sehen war ein Pflasterstein mit Geburtstagskerze. Ăhnliches wiederholte sich am 18. April 2009: die Jubiläumsausgabe zum 30. Jahrestag des regelmäĂigen Erscheinens erschien mit einer Anzeige des Axel-Springer-Verlages mit der Frage: âIst es nicht schĂśn, ein Alter erreicht zu haben, in dem man Cocktails trinkt, anstatt sie zu werfen?â.
Im Mai 2009 wurde Bild-Chefredakteur Kai Diekmann Mitglied der taz-Genossenschaft.cite-ref-212[212]
Satireseite Die Wahrheit
Die Wahrheit ist laut Eigendarstellung der taz die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.cite-ref-215[215]
⢠Die GrĂźnen distanzierten sich im November 2001 von der taz, nachdem die Zeitung auf ihrem Titel ein seitengroĂes, nachkoloriertes Foto von Parteichefin Claudia Roth zeigte, auf dem sie einen grĂźnen Umhang Ăźber einem roten Abendkleid trägt. Dazu lautete die Ăberschrift âDie Gurke des Jahresâ. Chefredakteurin Bascha Mika erklärte, es handele sich lediglich um eine Satire. Die Seite habe das Satire-Ressort Wahrheit anlässlich seines zehnjährigen Bestehens gestaltet.cite-ref-216[216]
⢠kartoffel-aff-c3-a4rekartoffel-aff-re Ein am 26. Juni 2006 auf der Die Wahrheit genannten letzten Seite der taz erschienener Artikel fĂźhrte zu Verstimmungen im deutsch-polnischen Verhältnis.cite-ref-217[217] In dem Artikel Polens neue Kartoffel. Schurken, die die Welt beherrschen wollen. Heute: Lech âKatscheâ Kaczynski wurden der polnische Präsident Lech KaczyĹski sowie sein Zwillingsbruder und damaliger Ministerpräsident JarosĹaw KaczyĹski satirisch ĂźberhĂśht als politisch unerfahren und einfältig dargestellt. Die Ăberschrift âPolens neue Kartoffelâ war ein nur fĂźr taz-Leser erkennbarer Insiderwitz: Der frĂźhere, aus Polen stammende Papst Johannes Paul II. wurde auf der Wahrheit-Seite der taz regelmäĂig âKartoffelâ genannt. Die kurz darauf geplanten politischen Gespräche zwischen Frankreich, Deutschland und Polen â auch Weimarer Dreieck genannt â wurden von Lech KaczyĹski abgesagt. Offiziell geschah das zwar aus KrankheitsgrĂźnden, politische Analysten gingen aber davon aus, dass dies unmittelbare Folge des Artikels war. Die Absage wurde von acht ehemaligen polnischen AuĂenministern in einem offenen Brief vehement kritisiert. DemgegenĂźber forderte der Fraktionsvorsitzende der Regierungspartei PiS, PrzemysĹaw Gosiewski, Justizminister Ziobro auf, zu prĂźfen, ob gegen die taz ein Strafverfahren wegen Beleidigung des Präsidenten eingeleitet werden kĂśnne. AuĂerdem forderten polnische Regierungsvertreter die deutsche Bundesregierung auf, den Artikel zu verurteilen. Diese lehnte das jedoch mit Hinweis auf die in Deutschland geltende Pressefreiheit ab.
⢠Am 19. April 2011 erschien in der Rubrik âdie wahrheitâ eine Glosse unter dem Titel âDie ganze Welt liebt den KĂśnig von Swasilandâ,cite-ref-218[218] die in einem offenen Brief des Migrationsrates Berlin Brandenburg als rassistisch beanstandet wurde.cite-ref-219[219] Besonders wurde die Benutzung von abfälligen und rassistischen Bezeichnungen fĂźr Schwarze kritisiert sowie deren klischeehaft sexualisierte Darstellung.cite-ref-220[220] Die Chefredaktion der taz reagierte daraufhin mit dem Verweis auf die Autonomie der Ressorts und Autoren bei der taz. Weiterhin wurde in der Antwort auf die Meinung des Autors Michael Ringel verwiesen, der die ironische Verwendung Ăźberkommener Klischees und Stereotype innerhalb einer Glosse zum legitimen Mittel der Satire erklärt.cite-ref-221[221]cite-ref-222[222]
PresseratsrĂźgen
Die erste RĂźge des Deutschen Presserates erhielt die taz infolge eines satirischen Artikels in der Osterausgabe vom 18. April 1987 unter dem Titel âGourmands und Gourmets â Gut abgehangen am Kreuz ist er allgegenwärtig. Zum Osterfest einige Tips, was etwas kultiviertere KĂźchen daraus machen wĂźrden.â Dieser â bereits Jahre zuvor auĂerhalb von Zeitungen verĂśffentlichte â Artikel nahm Bezug auf das christliche Abendmahl, bei dem Brot und Wein verzehrt werden, in welchen nach offizieller Lehrmeinung verschiedener Kirchen, einschlieĂlich der katholischen, während des Ritus Jesus Christus Gestalt annimmt. Der Artikel begann mit den ebensolchen Riten zuzurechnenden Worten âDas ist mein LeibâŚ, das ist mein BlutâŚâ Daraufhin ging der Artikel zu einer historischen Darstellung des Kannibalismus Ăźber.cite-ref-ibka-miz92-p166-223-0[223]
Das Berliner Ordinariat meldete diesen Artikel dem Deutschen Presserat und erstattete Strafanzeige. In der Beschwerde beim Deutschen Presserat hieĂ es, âdaĂ die in Wort und Bild herbeigefĂźhrte Kombination mit Christus⌠sowie dem Wortlaut der Heiligen Schrift mit den Einsetzungsworten des Altarsakraments eine VerhĂśhnung und Verunglimpfung der Kirche inkaufâ nehme.cite-ref-224[224] Das Verfahren gegen die verantwortliche Redakteurin endete im Juli 1988 mit einem Freispruch. Das Gericht befand die VerĂśffentlichung als durch das Grundrecht auf freie MeinungsäuĂerung abgedeckt. 1992 wurde ein ebenfalls erfolgloses Berufungsverfahren initiiert.cite-ref-ibka-miz92-p166-223-1[223] Insbesondere wurde festgestellt, dass die VerĂśffentlichung des Artikels nicht den Tatbestand einer Religionsbeschimpfung erfĂźlle.cite-ref-225[225]
Erst Ăźber vier Jahre nach der VerĂśffentlichung des Artikels kam es 1991 zu der Ăśffentlichen RĂźge durch den Presserat. In dieser hieĂ es, dass durch den Artikel das âreligiĂśse Empfinden der Christenâ gestĂśrt worden sei.cite-ref-226[226]
2009 sprach der Deutsche Presserat eine nicht-Ăśffentliche RĂźge gegen die Zeitung wegen VerstoĂes gegen den Pressekodex aus. Sie hatte in ihrer Berichterstattung Ăźber einen Sorgerechtsstreit zwischen einem Elternpaar eine der beiden Streitparteien nicht befragt und damit nach Ansicht des Beschwerdeausschusses gegen die journalistische Sorgfaltspflicht verstoĂen. Einen VerstoĂ gegen PersĂśnlichkeitsrechte sah der Presserat, weil ein Elternteil identifizierbar gewesen sei.
2013 sprach der Deutsche Presserat eine RĂźge gegen die Zeitung wegen VerstoĂes gegen den Pressekodex aus. Dabei ging es um die Ăberschrift âJunta-Kumpel lĂśst Hitlerjunge abâ, die nach der Wahl von Papst Franziskus erschienen war. Der Presserat monierte, damit habe die Zeitung grob gegen das Sorgfaltsgebot verstoĂen. Papst Franziskus ohne ausreichende Belege in die Nähe eines Regimes zu rĂźcken, das Zehntausende Menschen ermordet habe, verletze ihn in seiner Ehre.cite-ref-227[227] 2025 erfolgte die bisher letzte RĂźge wegen der in einem Artikel aufgestellten Behauptung, Polizisten seien âdie von der Gesellschaft beauftragten MĂśrder in Uniformâ, Menschen wĂźrden âin Polizeigewahrsam ums Leben kommen, getĂśtet, ja ermordet werdenâ.cite-ref-228[228]
Ăbersicht Ăźber die RĂźgen des Presserates gegenĂźber der taz:cite-ref-229[229]
| Jahr | Anzahl der RĂźgen | Bemerkungen | Art des VerstoĂes |
|---|---|---|---|
| 1991 | 1 | â | Religion, Weltanschauung, Sitte |
| 1997 | 1 | â | Wahrhaftigkeit und Achtung der MenschenwĂźrde |
| 1999 | 1 | â | Schutz der Ehre |
| 2000 | 1 | nicht Ăśffentlich | PersĂśnlichkeitsrechte |
| 2001 | 3 | â | Sorgfalt Wahrhaftigkeit und Achtung der MenschenwĂźrde Schutz der Ehre |
| 2002 | 1 | â | Wahrhaftigkeit und Achtung der MenschenwĂźrde |
| 2009 | 1 | nicht Ăśffentlich | Sorgfalt, PersĂśnlichkeitsrechte |
| 2013 | 1 | â | Sorgfalt, PersĂśnlichkeitsrechte, Schutz der Ehre |
| 2016 | 1 | â | Sensationsberichterstattung, Jugendschutz |
| 2023 | 1 | â | Sorgfalt (versehentliche VorverĂśffentlichung des Nachrufs von Benedikt XVI. ) [ 230 ] |
2012 sprach der Deutsche Presserat eine Missbilligung wegen VerstoĂes gegen den Pressekodex aus. Die Kolumne âDer Ausländerschutzbeauftragteâ von Deniz YĂźcel, erschienen auf TAZ Online, enthielt eine ĂuĂerung Ăźber die Person âThilo S.â, â[âŚ] dem man nur wĂźnschen kann, der nächste Schlaganfall mĂśge sein Werk grĂźndlicher verrichten.â Moniert wurde, jemandem eine schwere Krankheit oder Schlimmeres zu wĂźnschen, gehe Ăźber eine kritische MeinungsäuĂerung weit hinaus und sei unvereinbar mit der MenschenwĂźrde. Die Missbilligung wurde wegen einer Verletzung der Ziffer 1 ausgesprochen.cite-ref-231[231]
Der Ăsterreichische Presserat rĂźgte 1998 einen Artikel des Balkan-Korrespondenten Erich Rathfelder Ăźber ein angebliches Massengrab in Orahovac in Kosovo, der auĂer in der taz auch in der Ăśsterreichischen Tageszeitung Die Presse erschienen war. Der Presserat warf Rathfelder eine Verletzung journalistischer Berufspflichten vor.cite-ref-232[232]
Gerichtsverfahren Sarrazin gegen taz
Thilo Sarrazin klagte nach der RĂźge durch den Deutschen Presserat gegen die taz, weil er durch die von Deniz YĂźcel verfasste Kolumne âDer Ausländerschutzbeauftragteâ seine PersĂśnlichkeitsrechte verletzt sah. Das Landgericht Berlin gab Sarrazin Recht und untersagte der taz, diesen Text weiter zu verĂśffentlichen und zu verbreiten. Sarrazin wurde eine Entschädigung von 20.000 Euro zuerkannt.cite-ref-233[233] YĂźcel hatte in einer seiner gerĂźgten Kolumnen unter anderem erklärt, obwohl Sarrazin nie einen Schlaganfall hatte, dass âBuchautor Thilo S., den man, und das nur in Klammern, auch dann eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiĂ, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wĂźnschen kann, der nächste Schlaganfall mĂśge sein Werk grĂźndlicher verrichten.âcite-ref-234[234]cite-ref-235[235]
âPositiveâ Diskriminierung
Im Juni 2014 entschied das Arbeitsgericht Berlin, dass die taz einen männlichen Bewerber um eine nur fßr weibliche Bewerberinnen mit Migrationshintergrund ausgeschriebene Volontärsstelle diskriminiert habe und ihm daher eine Entschädigung in HÜhe von drei Monatsgehältern zahlen mßsse. Die taz hatte diese Benachteiligung fßr gerechtfertigt und erforderlich gehalten, um den Frauenanteil in journalistischen Fßhrungspositionen zu erhÜhen (Positive Diskriminierung).cite-ref-236[236]
Polizeikritische Kolumne
Am 15. Juni 2020 erschien in der taz die Kolumne âAbschaffung der Polizei â All cops are berufsunfähigâcite-ref-237[237] von Hengameh Yaghoobifarah, in der sie im Kontext der Black-Lives-Matter-Bewegung vorschlug, nach der Abschaffung der Polizei alle 250.000 Polizisten auf MĂźlldeponien zu entsorgen, aber nicht âals MĂźllmenschen mit SchlĂźsseln zu Häusern, sondern auf der Haldeâ, wo sie ânur von Abfall umgebenâ seien, weshalb sie sich dort âunter ihresgleichenâ ohnehin am wohlsten fĂźhlen wĂźrden. Daraufhin erstatteten die Deutsche Polizeigewerkschaft und die Gewerkschaft der Polizei Strafanzeige wegen Volksverhetzung gegen die taz.cite-ref-238[238]cite-ref-239[239] Die Staatsanwaltschaft sah nach einer VorprĂźfung in der VerĂśffentlichung der Kolumne keine Straftat und damit keinen Anlass, weiter in dem Fall zu ermitteln.cite-ref-240[240] Marc Felix Serrao kommentierte den Text in der Neuen ZĂźrcher Zeitung und folgerte, die taz sei bis auf weiteres âein Blatt, das menschenfeindlichen Clickbait-MĂźllâ publiziere.cite-ref-241[241]
Die Kolumne war redaktionsintern umstritten.cite-ref-242[242]cite-ref-243[243] In einer Ăśffentlichen âinnerredaktionellen Debatte Ăźber die Kolumneâ kommentierten taz-Redakteure aus unterschiedlichen Perspektiven.cite-ref-244[244]cite-ref-245[245]cite-ref-246[246] (Zusammenfassung und Chronologie der tazcite-ref-247[247])
Beim Presserat gingen 382 Beschwerden ein. Der Beschwerdeausschuss kam am 8. September 2020 mit Ăźberwiegender Mehrheit zum Schluss, dass die Kolumne nicht gegen den Pressekodex verstĂśĂt.cite-ref-248[248] Die Polizei sei â anders als etwa AngehĂśrige von religiĂśsen oder ethnischen Minderheiten â lediglich eine Berufsgruppe und falle daher nicht unter den Diskriminierungsschutz nach Ziffer 12 des Pressekodex.
AbkĂźrzungen und geschichtliche Daten
AutorenkĂźrzel (Abbreviaturen)
Bei Kurzartikeln in der gedruckten Ausgabe der taz werden statt der vollen Namen der Verfasser AutorenkĂźrzel (Abbreviaturencite-ref-taz-abbreviaturen-249-0[249]) verwendet:
⢠ABU = Andreas Bullcite-ref-250[250]
⢠AFRO = Anne Frommcite-ref-251[251]
⢠AHA = Andreas Hartmanncite-ref-252[252]
⢠AKL = Anna KlÜppercite-ref-253[253]
⢠AKR = Anja Krßgercite-ref-254[254]
⢠ALDI = Alexander Diehlcite-ref-taz-abbreviaturen-249-1[249]
⢠ALE = Anna Lehmanncite-ref-255[255]
⢠ALM = Arianne Lemmecite-ref-taz-abbreviaturen-249-2[249]
⢠ARUE = Andreas Rßttenauercite-ref-256[256]
⢠AM = Anja Maiercite-ref-257[257]
⢠AW = Ansgar Warnercite-ref-258[258]
⢠AZU = Andreas Zumachcite-ref-taz-de-773281-259-0[259]
⢠BD = Barbara Dribbuschcite-ref-262[262]
⢠BEFI = Benjamin Fischercite-ref-263[263]
⢠BES = Benno Schirrmeistercite-ref-264[264]
⢠BM = Bettina Mßllercite-ref-265[265]
⢠BW = Beate Willmscite-ref-266[266]
⢠BPO = Bernhard PÜttercite-ref-267[267]
⢠CEM = Cem-Odos Gßlercite-ref-270[270]
⢠CHR = Christian Rathcite-ref-271[271]
⢠CJA = Christian Jacobcite-ref-272[272]
⢠CLP = Claudius PrĂśĂercite-ref-273[273]
⢠DK = Daniel Kretschmarcite-ref-276[276]
⢠DORA = Dorothea Hahncite-ref-277[277]
⢠DRK = Dirk Knipphalscite-ref-278[278]
⢠DZY = Daniel Zylbersztajn-Lewandowskicite-ref-279[279]
⢠EBA = Elias Batzcite-ref-280[280]
⢠EBO = Eric Bonsecite-ref-281[281]
⢠EVS = Enno SchÜninghcite-ref-282[282]
⢠FEZ = Felix Zimmermanncite-ref-taz-abbreviaturen-249-3[249]
⢠FLEE = Felix Leecite-ref-283[283]
⢠FM (F.M.) = Francois Missercite-ref-284[284]
⢠FRA = Arno Frankcite-ref-285[285]
⢠FRE = Frederik Eikmannscite-ref-286[286]
⢠GA = Gereon Asmuthcite-ref-287[287]
⢠GAW = Karim El-Gawharycite-ref-taz-de-773281-259-1[259]
⢠GERN = Johannes Gernert
⢠GD = Gerhard Dilgercite-ref-288[288]
⢠GL = Gunnar Leuecite-ref-289[289]
⢠GUT = Ulrich Gutmaircite-ref-290[290]
⢠HAC = Hannah Clementcite-ref-291[291]
⢠HAG = Jannis Hagmanncite-ref-292[292]
⢠HAN = Sven Hansencite-ref-293[293]
⢠HAV = Rieke Havertz
⢠HB = Henning Bleylcite-ref-294[294]
⢠HG = Hanna Gersmanncite-ref-295[295]
⢠HH = Heike Haarhoffcite-ref-296[296]
⢠HK = Hannes Kochcite-ref-297[297]
⢠HKO = Hannes Kochcite-ref-298[298]
⢠HOL = Heike Holdinghausencite-ref-299[299]
⢠HWO = Harriet Wolffcite-ref-300[300]
⢠IA = Ingo Arztcite-ref-301[301]
⢠IKA = Ines Kappertcite-ref-302[302]
⢠IM = Ilija Matuskocite-ref-303[303]
⢠IRO = Inga Roggcite-ref-305[305]
⢠JAF = Jan Feddersencite-ref-306[306]
⢠JAK = Jasmin Kalarickalcite-ref-307[307]
⢠JFR = Joscha Frahmcite-ref-308[308]
⢠JG = Jßrgen Gottschlichcite-ref-309[309]
⢠JMA = Jost Maurincite-ref-310[310]
⢠JMD = Jean Dumlercite-ref-311[311]
⢠JOT = Johanna Treblincite-ref-312[312]
⢠JPB = Jean-Philipp Baeckcite-ref-313[313]
⢠JĂK = JĂźrn Krusecite-ref-314[314]
⢠KG = Karl Grßnbergcite-ref-317[317]
⢠KHD = Klaus-Helge Donathcite-ref-318[318]
⢠KLH = Klaus Hillenbrandcite-ref-319[319]
⢠KLI = Klaus Irlercite-ref-320[320]
⢠KNW = Konstantin Nowotnycite-ref-321[321]
⢠KO = Konrad Litschkocite-ref-322[322]
⢠KOCH = Hannes Kochcite-ref-323[323]
⢠KSC = Kai SchÜnebergcite-ref-324[324]
⢠LEM = Lena Mßsigmanncite-ref-325[325]
⢠LGU = Leonie Gubelacite-ref-326[326]
⢠LHA = Lisette Habigcite-ref-327[327]
⢠LHI = Lin Hiersecite-ref-328[328]
⢠LK = Lars KlaaĂencite-ref-329[329]
⢠LKW = Lukas Wallraffcite-ref-330[330]
⢠LOGA = Lorenzo Gavarinicite-ref-331[331]
⢠LĂW = Georg LĂświschcite-ref-taz-abbreviaturen-249-4[249]
⢠LRS = Lalon Sandercite-ref-332[332]
⢠LUF = Luisa Faustcite-ref-333[333]
⢠MAH = Manuela Heimcite-ref-334[334]
⢠MAK = Matthias Kallecite-ref-335[335]
⢠MAR = Marco Zschieckcite-ref-336[336]
⢠MBR = Michael Brakecite-ref-337[337]
⢠MFR = Marie Frankcite-ref-338[338]
⢠MGU = Malene Gßrgencite-ref-339[339]
⢠MK = Martin Kaulcite-ref-340[340]
⢠MKR = Malte Kreutzfeldtcite-ref-341[341]
⢠MSC = Manuel Schubertcite-ref-342[342]
⢠OES = Heide Oestreichcite-ref-343[343]
⢠PAB = Pascal Beuckercite-ref-344[344]
⢠PKT = Bernd Pickertcite-ref-bernd-pickert-pkt-345-0[345]
⢠PLU = Plutonia Plarrecite-ref-346[346]
⢠PU = Peter Unfriedcite-ref-347[347]
⢠PW = Paul Wruschcite-ref-348[348]
⢠RB = Rudolf Balmercite-ref-349[349]
⢠REM = Reiner Metzgercite-ref-350[350]
⢠RENI = Nick Reimercite-ref-351[351]
⢠RH = RenÊ Hamanncite-ref-352[352]
⢠RLD = Ralf Leonhardcite-ref-353[353]
⢠RMR = Regina RoĂbachcite-ref-354[354]
⢠ROT = Richard Rothercite-ref-355[355]
⢠RPA = Ralf Paulicite-ref-356[356]
⢠RUF = Ruth Lang Fuentescite-ref-357[357]
⢠RW = Reiner Wandlercite-ref-358[358]
⢠SAH = Stefan Hunglingercite-ref-359[359]
⢠SALT = Thomas Saltercite-ref-360[360]
⢠SAM = Sabine am Ordecite-ref-361[361]
⢠SCZ = Susanne Schwarzcite-ref-362[362]
⢠SDO = Steffi Dobmeiercite-ref-363[363]
⢠SIS = Simone Schmollackcite-ref-364[364]
⢠SM = Susanne Messmercite-ref-365[365]
⢠SoFi = Sophie Fichtnercite-ref-366[366]
⢠SR = Stefan Reineckecite-ref-367[367]
⢠STA = Stefan Alberticite-ref-368[368]
⢠SVE = Svenja Bergtcite-ref-369[369]
⢠SNY = Sunny Riedelcite-ref-370[370]
⢠TAT = Tanja Tricaricocite-ref-371[371]
⢠TBA = Tobias Bachmancite-ref-372[372]
⢠THOHA = Thomas Hartmanncite-ref-373[373]
⢠THSC = Thomas Schmidcite-ref-374[374]
⢠TOS = Tobias Schulzecite-ref-375[375]
⢠UH = Ulrike Herrmanncite-ref-376[376]
⢠US = Ulrich Schultecite-ref-377[377]
⢠USCH = Uta Schleiermachercite-ref-378[378]
⢠UWI = Ulrike Winkelmanncite-ref-379[379]
⢠WAAM = Ambros Waibelcite-ref-380[380]
⢠WIM = JÜrg Wimalasenacite-ref-382[382]
⢠WS = Waltraud Schwabcite-ref-383[383]
⢠WYP = Andreas Wyputtacite-ref-384[384]
Presse- und Nachrichtenagenturen
In der taz häufig zitierte Presse- und Nachrichtenagenturen:
⢠afp = Agence France-Presse
⢠dpa = Deutsche Presse-Agentur
⢠epd = Evangelischer Pressedienst
⢠kna = Katholische Nachrichten-Agentur
⢠rtr = Reuters
Chefredakteure
Chefredakteure (Redaktionsleitung) und stellvertretende Chefredakteure von 1984 bis heute
1984â1987 Thomas Hartmann
1988â1991 Georgia Tornow
1990â1991 Andreas Rostek
1992â1994 Michael Sontheimer, Elke Schmitter (stellvertretender Chefredakteur: JĂźrgen Gottschlich)
1994â1995 Arno Widmann
1995â1996 Norbert Thomma, Arno Luik, Thomas Schmid
1996â1999 Michael Rediske, Klaudia Wick (stellvertretender Chefredakteur: 1996â1998 Hermann-Josef Tenhagen)
1999â2009 Bascha Mika (stellvertretende Chefredakteure: 1999â2004 Thomas Eyerich, 1999â2009 Peter Unfried, 2004â2014 Reiner Metzger)cite-ref-385[385]
April 2014âJuli 2015 Ines Pohl, Andreas RĂźttenauer (Chefreporter: Peter Unfried)cite-ref-bernd-pickert-pkt-345-1[345]
Juli 2015âSeptember 2015 Andreas RĂźttenauer (Chefreporter: Peter Unfried)cite-ref-387[387]
September 2015âApril 2020 Georg LĂświsch, stellvertretende Chefredakteurinnen seit 1. Mai 2016 Barbara Junge und Katrin Gottschalkcite-ref-388[388]cite-ref-georg-l-wisch-chefredaktion-389-0[389] (Chefreporter: Peter Unfried)cite-ref-390[390]
Mai 2020âJuli 2020 Barbara Junge, stellvertretende Chefredakteurin: Katrin Gottschalk,cite-ref-taz-impressum-am-2020-05-02-391-0[391] (Chefreporter: Peter Unfried)cite-ref-392[392]
seit August 2020 Barbara Junge und Ulrike Winkelmann, stellvertretende Chefredakteurin: Katrin Gottschalk (Chefreporter: Peter Unfried)cite-ref-393[393]cite-ref-394[394]
Jubiläumsausgaben
Jubiläumsausgaben der taz:
⢠1000. Ausgabe: 31. März 1983
⢠2000. Ausgabe: 2. September 1986
⢠3000. Ausgabe: 6. Januar 1990
⢠4000. Ausgabe: 5. Mai 1993
⢠5000. Ausgabe: 14. August 1996
⢠6000. Ausgabe: 25. November 1999
⢠7000. Ausgabe: 10. März 2003
⢠8000. Ausgabe: 20. Juni 2006
⢠9000. Ausgabe: 29. September 2009
⢠10000. Ausgabe: 8. Januar 2013cite-ref-395[395]
⢠11000. Ausgabe: 22. April 2016
AuĂerdem gab es Jubiläumsausgaben zu den runden Geburtstagen: 10 Jahre, 20 Jahre, 25 Jahre etc.
Sonderausgaben
Aus besonderen Anlässen bzw. zu besonderen Themen gibt die taz Sonderausgaben heraus.cite-ref-399[399] Eine kleine Auswahl:
⢠27. September 2003: âHeute gibtâs Kohlâ â Ăbernahme durch die Bild unter Leitung von Kai Diekmann zum 25. Jubiläum des Geburtstags der tazcite-ref-400[400]cite-ref-401[401]
⢠25. Januar 2017: offene Gesellschaft.cite-ref-402[402]
⢠20. Oktober 2017: 100 Jahre Oktoberrevolutioncite-ref-403[403]
⢠30. August 2018: Der Klimawandel ist dacite-ref-404[404]
⢠14./15. Dezember 2019: kalle â zum Abschied des langjährigen GeschäftsfĂźhrers Karl-Heinz Ruchcite-ref-heute-kalle-112-1[112] (als Gesamtausgabe zum freien Downloadcite-ref-kalle-vollstaendige-ausgabe-111-1[111])
⢠21./25. Mai 2020: EntschwĂśrungs-taz â Sonderausgabecite-ref-405[405] zur Coronavirus-Pandemie und zum verstärkten Auftreten von VerschwĂśrungstheorien (als Gesamtausgabe zum freien Downloadcite-ref-406[406])
Literatur
⢠Oliver Tolmein, Detlef zum Winkel: tazsachen. Kralle zeigen â PfĂśtchen geben. Konkret-Literatur-Verlag, Hamburg 1988, ISBN 3-922144-76-4.
⢠JÜrg Magenau: Die taz. Eine Zeitung als Lebensform. Hanser Verlag, Mßnchen 2007, ISBN 978-3-446-20942-8.
⢠Nora MĂźnz: Links und liebenswert. Nutzungsmotive von Lesern der tageszeitung (taz). In: Senta Pfaff-RĂźdiger, Michael Meyen (Hrsg.): Alltag, Lebenswelt und Medien. Lit Verlag. MĂźnster 2007, ISBN 978-3-8258-0897-6, S. 215â235.
⢠Lothar Baier: Der beinamputierte TausendfĂźĂler. Ein Jahr linke âTageszeitungâ (TAZ). In: Freibeuter 4, 1980, S. 162 ff.
⢠Michael Ringel (Hrsg.): Sternstunden der Wahrheit. Oktober Verlag, Mßnster 2009, ISBN 978-3-938568-85-9.
⢠40 Jahre taz: Das Buch. Hrsg. von der taz Verlags- und Vertriebs GmbH, Berlin 2018, ISBN 978-3-937683-72-0.
⢠Michael Sontheimer: âWir brauchen eine eigene Zeitungâ. In: Wochentaz. Nr. 42. taz Verlags- u. Vertriebs-GmbH, 26. August 2023, ISSN 1434-4459, S. 24â27 (taz.de â Interview mit Hans-Christian StrĂśbele Ăźber die GrĂźndungsphase der taz, Sommer 2022).
Weblinks
Commons
: Die Tageszeitung
â Sammlung von Bildern
⢠taz.de â die tageszeitung
⢠Offizielle Website des Portals taz gazete
⢠blogs.taz.de/hausblog â taz Hausblog â das Blog aus der taz Ăźber die taz
⢠aktuelles taz-Redaktionsstatut sowie taz-Redaktionsstatut (Memento vom 8. Juli 2013 im Internet Archive)
⢠taz Report 2021. (PDF; 48 MB) Der Innovationsreport fßr die taz. Die Tageszeitung, Juni 2018; abgerufen am 22. Juli 2019.
Videos und Reportagen
⢠Die drei Tornados: taz-swing auf YouTube
⢠Michael Biedowicz: Alles anders machen â Das kurze Leben der Ost-taz. rbb Fernsehen, 25. Oktober 2023; abgerufen am 29. Oktober 2023 (43 Minuten).
Einzelnachweise
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cite-note-22. â Katja Hanke: Die Tageszeitungen Deutschlands. In: goethe.de. November 2011, archiviert vom Original am 9. Februar 2016; abgerufen am 15. April 2019.
cite-note-33. â Sonderausgabe-Gegenoeffentlichkeit, taz vom 24. Mai 2017. 24. Mai 2017, abgerufen am 24. April 2023.
cite-note-mediadb-eu-44. â IfM â die tageszeitung (taz). Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 3. Januar 2022; abgerufen am 26. Dezember 2024.
cite-note-55. â Jan Feddersen: Frauenpower in der taz. In: Die Tageszeitung. Nr. 12215, 18. April 2020, S. 30 (taz.de [abgerufen am 19. April 2020]).
cite-note-66. â taz mit weiblicher Doppelspitze: Ulrike Winkelmann und Barbara Junge sind neue Chefredakteurinnen. In: meedia.de. 14. April 2020, abgerufen am 6. Juli 2020.
cite-note-77. â âNicht auf die Krise wartenâ: Gedruckte âtazâ erscheint ab Freitag nur noch am Wochenende. Tagesspiegel vom 13. Oktober 2025. Abruf am 21. Oktober 2025
cite-note-99. â Andreas Marggraf, Aline LĂźllmann: taz-GeschäftsfĂźhrung zur Seitenwende: Ein neues StĂźck Alltag beginnt. In: taz.de. 16. Oktober 2025, abgerufen am 17. Oktober 2025.
cite-note-letzte-gedruckte-werkt-glichen-ausgabe-der-taz-die-tageszeitung-1010. â âHalt dich an deiner Zeitung festâ. (PDF; 13,5 MB) In: dl.taz.de. Die Tageszeitung, 17. Oktober 2025, S. 32 (40), abgerufen am 2. November 2025 (PDF-Version der letzten gedruckten werktäglichen Ausgabe der âtaz đž die tageszeitungâ).
cite-note-1313. â Peter Unfried: ÂťMit der taz fängt der Sonntag bereits am Samstag an.ÂŤ In: Mitgliederinfo. Nr. 18, S. 5 (taz.de [PDF; 2,2 MB; abgerufen am 4. Dezember 2013]).
cite-note-1414. â Julia Kloft: âtazâ bietet Wochenend-Abo. In: wuv.de. 16. September 2010, abgerufen am 9. Januar 2020: âDie âtazâ kann man kĂźnftig auch im Wochenend-Abo beziehen. Der Verlag erweitert die Samstags-âtazâ um acht Seiten und bewirbt das neue Abo-Angebot mit einer Print- und Online-Kampagne.â
cite-note-1515. â David Hein: âTaz am Wochenendeâ wird zur kompakten Wochenzeitung. In: horizont.net. 2. April 2013, abgerufen am 20. Januar 2019.
cite-note-1616. â Marc Reichwein: âInformation ist nicht mehr das Hauptgeschäftâ. Was bedeutet der Samstags-Relaunch der âSĂźddeutschen Zeitungâ? Der Markt fĂźr Gedrucktes flĂźchtet weiter ins Wochenende. Er sucht sein Heil in der Langsamkeit und setzt auf Markenpflege. In: welt.de. 18. Oktober 2014, abgerufen am 20. Januar 2019.
cite-note-1717. â wochenwas? â Die FAQs zur wochentaz. In: taz.de. 18. Oktober 2022, abgerufen am 11. November 2022.
cite-note-1818. â Frei wähl- und wechselbar. In: taz.de. Abgerufen am 4. Dezember 2013.
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cite-note-2323. â Birgit Baumann: Kein Rascheln mehr nach "Seitenwende": Die "taz" stellt die tägliche Printausgabe ein. In: www.derstandard.de. Abgerufen am 19. November 2025 (Ăśsterreichisches Deutsch).
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cite-note-2727. â Bernd BlĂśbaum: taz gehĂśrt zum Leben. In: Die Tageszeitung. Nr. 12047, 28. September 2019, S. 31 (taz.de [abgerufen am 17. April 2020]).
cite-note-2828. â taz.de, âGenossenschaftâ, Klicken auf âGeno-Info 2/2023â, Seite 10 ff., âPlanspiel Einstellung der täglichen gedruckten Zeitung 2025â [âŚ].
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cite-note-3030. â Deutsche âtazâ stellt nach 45 Jahren im Herbst 2025 Druck der Tageszeitung ein., derstandard.at, 14. September 2024.
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cite-note-3232. â Kerstin Breinig: Auslaufmodell gedruckte Zeitung? Die taz macht es vor. Abgerufen am 19. November 2025.
cite-note-3333. â Andreas Bull: Bull-Analyse: Sie entscheiden Ăźber die taz der Zukunft. Die Abozahlen zeigen: der Wandel der Medienlandschaft ist unaufhaltsam. Die taz muss ihre Digitalisierung vorantreiben. In: taz hausblog. 27. November 2019, abgerufen am 27. Dezember 2019.
cite-note-3434. â Alexander Krei: Zahlenparadies: IVW 3/2019: So hoch ist die âHarte Auflageâ wirklich. Ăberblick: Ăberregionale Tageszeitungen. In: dwdl.de. 17. Oktober 2019, abgerufen am 14. Dezember 2019.
cite-note-352. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)
cite-note-363. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.de)
cite-note-3737. â Bert Schulz: 40 Jahre taz Berlin â Feiern im Stream. In: taz.de. 27. Oktober 2020, abgerufen am 1. November 2020.
cite-note-4040. â Michael Biedowicz: Alles anders machen â Das kurze Leben der Ost-taz. Der Film von Michael Biedowicz ist die lustvolle Betrachtung eines unbekannten Kapitels deutsch-deutscher Pressegeschichte. Nur wenige Wochen nach dem Mauerfall, im Februar 1990, startet im noch geteilten Berlin ein beispielloses Zeitungsexperiment, das so gut wie in Vergessenheit geraten ist. Die erste ost-west-deutsche Zeitungskooperation. In: rbb-online.de. rbb Fernsehen, 25. Oktober 2023, abgerufen am 29. Oktober 2023.
cite-note-4141. â Michael Biedowicz: Alles anders machen â Das kurze Leben der Ost-taz. Der Film von Michael Biedowicz ist die lustvolle Betrachtung eines unbekannten Kapitels deutsch-deutscher Pressegeschichte. Nur wenige Wochen nach dem Mauerfall, im Februar 1990, startet im noch geteilten Berlin ein beispielloses Zeitungsexperiment, das so gut wie in Vergessenheit geraten ist. Die erste ost-west-deutsche Zeitungskooperation. In: rbb-online.de. rbb Fernsehen, 25. Oktober 2023, abgerufen am 29. Oktober 2023 (ab Minute 09:08).
cite-note-4545. â Michael Biedowicz: Alles anders machen â Das kurze Leben der Ost-taz. Der Film von Michael Biedowicz ist die lustvolle Betrachtung eines unbekannten Kapitels deutsch-deutscher Pressegeschichte. Nur wenige Wochen nach dem Mauerfall, im Februar 1990, startet im noch geteilten Berlin ein beispielloses Zeitungsexperiment, das so gut wie in Vergessenheit geraten ist. Die erste ost-west-deutsche Zeitungskooperation. In: rbb-online.de. rbb Fernsehen, 25. Oktober 2023, abgerufen am 29. Oktober 2023 (ab Minute 26:40).
cite-note-4646. â Michael Biedowicz: Alles anders machen â Das kurze Leben der Ost-taz. Der Film von Michael Biedowicz ist die lustvolle Betrachtung eines unbekannten Kapitels deutsch-deutscher Pressegeschichte. Nur wenige Wochen nach dem Mauerfall, im Februar 1990, startet im noch geteilten Berlin ein beispielloses Zeitungsexperiment, das so gut wie in Vergessenheit geraten ist. Die erste ost-west-deutsche Zeitungskooperation. In: rbb-online.de. rbb Fernsehen, 25. Oktober 2023, abgerufen am 29. Oktober 2023 (ab Minute 33:30).
cite-note-zdb-ddr-taz-4848. â Die Tageszeitung : taz ; Berlins Ăberregionale. Ausgabe Ost. Berlin : Anbau-Verl. 1.1990,1(26.Febr.) â 2.1991,480(30.Sept.). In: zdb-katalog.de. Zeitschriftendatenbank (ZDB), 3. September 2022, abgerufen am 30. Oktober 2023.
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cite-note-6666. â Taz-zahl-ich: 300.000 Euro insgesamt, blogs.taz.de, abgerufen am 25. November 2014.
cite-note-6767. â Einnahmen im Juli 2018: In hĂśchsten HĂśhen. In: blogs.taz.de. 14. August 2018, abgerufen am 7. September 2018.
cite-note-6868. â Das Online-Bezahlmodell der taz: JahresrĂźckblick 2020. In: taz.de. taz, abgerufen am 9. Dezember 2021.
cite-note-6969. â 30.000 zahlende Online-Nutzer: âtazâ freut sich Ăźber Rekord zum 10-Jahre-Jubiläum. In: newsroom.de. 11. August 2021, abgerufen am 12. August 2021.
cite-note-7070. â Canan Topçu: taz.gazete â Exil auf neuen Seiten. In: zeit.de. 20. Januar 2017, abgerufen am 11. August 2019.
cite-note-7171. â Kemal HĂźr: TĂźrkisch-deutsches Internetportal der taz â Kritischen Stimmen wieder GehĂśr verschaffen. In: deutschlandfunk.de. 19. Januar 2017, abgerufen am 25. Oktober 2019.
cite-note-7272. â taz gibt tĂźrkisch-deutsches Internetportal heraus. Pressemitteilung der taz. In: taz.de. 13. Januar 2017, abgerufen am 11. August 2019.
cite-note-7373. â Daniel Ronel: Ebru Tasdemir, Redaktionsteam taz.gazete â taz.gazete: Neues deutsch-tĂźrkisches Online-Portal. In: br.de. 20. Januar 2017, abgerufen am 11. November 2019.
cite-note-7474. â âtazâ startet deutsch-tĂźrkisches Internetportal. In: evangelisch.de. 13. Januar 2017, abgerufen am 24. November 2019.
cite-note-7575. â Andreas Lorenz: taz gazete hat ihren Betrieb eingestellt: Abschied von der gazete. In: taz.de. Abgerufen am 9. Dezember 2021.
cite-note-7676. â Peter Unfried: taz2 wird 10 Jahre alt: Das kĂśnnte Sie interessieren. In: Die Tageszeitung: taz. 18. Oktober 2013, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 17. August 2024]).
cite-note-7777. â Warum eine Stiftung? In: taz.de. Archiviert vom Original am 5. Juli 2013; abgerufen am 5. Dezember 2013.
cite-note-7878. â 10 Jahre taz-Panterstiftung. (PDF; 42 MB) In: taz.de. 7. Oktober 2018, abgerufen am 27. Januar 2019.
cite-note-7979. â taz-Info. Panterpreis. In: taz.de. Archiviert vom Original am 5. Juli 2013; abgerufen am 5. Dezember 2013.
cite-note-8080. â Sebastian Heiser: Heldinnen und Helden des Alltags gesucht! In: taz.de. 6. Mai 2010, abgerufen am 5. Dezember 2013 (blog der Taz).
cite-note-8181. â Genossenschaft. In: taz.de. Abgerufen am 12. November 2022.
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cite-note-8787. â âtageszeitungâ oben ohne. In: Die Welt, 11. Oktober 1999.
cite-note-tazblog20140323-8888. â Warum die taz sich ein neues Haus baut, taz-Hausblog, 23. März 2014.
cite-note-8989. â Freie Stellen in der taz, gespeichert im Internet Archive. In: taz.de. 7. Dezember 2013, archiviert vom Original am 7. Dezember 2013; abgerufen am 22. Dezember 2013.
cite-note-9090. â Jan Fleischhauer: Politik des reinen Herzens. In: Spiegel Online. 28. November 2013, abgerufen am 22. Dezember 2013.
cite-note-9191. â Die niedrigen Gehälter der taz. In: blogs.taz.de. 6. November 2013, abgerufen am 22. Dezember 2013.
cite-note-9292. â Diskriminierung per Stellenanzeige â âtazâ darf Männer nicht ausschlieĂen. In: spiegel.de. 6. Juni 2014, abgerufen am 28. Mai 2020.
cite-note-9393. â tazđžsachen â Softpower: taz-Redaktionsrat. In: Die Tageszeitung. Nr. 12147, 28. Januar 2020, S. 2 (taz.de [abgerufen am 28. Januar 2020]).
cite-note-9494. â Peter Scheibe: No logo! In: taz. 10. März 2007 (taz.de [abgerufen am 6. Dezember 2013]).
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cite-note-9898. â taz.neubau: StĂźtzen fĂźr StĂźtzenfreiheit, Bautagebuch 6. Dezember 2016. Abgerufen am 17. August 2024.
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cite-note-101101. â WirtschaftsfĂśrderung auf Abwegen:ÂŤDoppelgrĂźnÂť fĂźr Subventionen an Berliner ÂŤTageszeitungÂť Neue ZĂźrcher Zeitung, 11. Juni 2015.
cite-note-102102. â Renate Meinhof: Die âtazâ zieht um â Kreuzberger Hausbesitzer. 27. November 2014, abgerufen am 17. August 2024.
cite-note-103103. â Standortentwicklungskonzept KuQK â Kunst- und Kreativquartier. (PDF; 4,1 MB) In: download.taz.de. Archiviert vom Original am 25. April 2023; abgerufen am 30. Oktober 2023.
cite-note-105105. â Verzinkerpreis 2019: Taz-Gebäude und Warte Haus Ensemble mit ersten Preisen ausgezeichnet. Industrieverband Feuerverzinken, 11. November 2019, abgerufen am 7. November 2020.
cite-note-106106. â Preisträger ArchitekturPreis Berlin 2020. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 3. November 2020; abgerufen am 26. Dezember 2024.
cite-note-107107. â Sunny Riedel: PlĂźschpinguine, Rotweinflecken und eine halbe Tischtennisplatte. Die Tageszeitung, 5. November 2018, abgerufen am 6. November 2018.
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cite-note-georg-l-wisch-chefredaktion-389389. â taz, die Tageszeitung. Verlagsgenossenschaft eG (Hrsg.): Impressum. Nr. 10817. taz Verlags- und Vertriebs GmbH, Berlin 15. September 2015, Die Wahrheit (Erster Arbeitstag fĂźr Georg LĂświsch war der 15. September 2015, im Impressum der Ausgabe vom 14. September 2015 ist noch Andreas RĂźttenauer ausgewiesen. Siehe auch News Network Anthroposophy Limited (NNA) â Archiv-Version: âBERLIN (NNA) â Der Vorstand der taz hat Georg LĂświsch (41) zum neuen Chefredakteur berufen. Er wird das Amt Mitte September antreten. Dies teilte die taz-Redaktion in Berlin mit.â).
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cite-note-taz-impressum-am-2020-05-02-391391. â Impressum. In: taz.de. Mai 2020, archiviert vom Original am 2. Mai 2020; abgerufen am 2. Mai 2020.
cite-note-392392. â Peter Unfried: kolumne die eine frage: Man nennt das Leadership. In: Die Tageszeitung: taz. 13. Juni 2020, S. 2 (taz.de [abgerufen am 13. Juni 2020]).
cite-note-393393. â Taz, die Tageszeitung Verlagsgenossenschaft (Hrsg.): taz. am Wochenende. Nr. 12325. Berlin 29. August 2020, S. 52 (Impressum Seite 37).
cite-note-394394. â Jan Feddersen: Ulrike Winkelmann. Boulevard der Besten. In: taz.de. Die Tageszeitung, 1. August 2020, abgerufen am 31. August 2020.
cite-note-395395. â Auflistung in der 10 000. Ausgabe am 8. Januar 2013. Durch chaotische Zählung in den Anfangsjahren kann es jedoch sein, dass die Jubiläen jeweils einen Tag zu spät gefeiert wurden, da acht Ausgabennummern Ăźbersprungen wurden und neunmal dieselbe Nummer fĂźr zwei aufeinanderfolgende Ausgaben verwendet wurde.
cite-note-396396. â Cindy Adjei, Dominik Hokamp, Nora Strassmann: Jubiläumsausgabe am 17./18.04.2019: Endlich wieder Jugend. Zum 40. taz-Geburtstag wird eine Redaktion von 50 Menschen unter 24 Jahren die taz gestalten. In: taz.de. 17. April 2019, abgerufen am 19. April 2019.
cite-note-397397. â Judith Gebhardt, Thilo Hoeland, Svetlana Leitz, Aylin Braunewell, Carlotta Borges: Habt ihr es verkackt? In: taz.de. 18. April 2019, abgerufen am 19. April 2019: âWir, die U24-Leser*innen, haben zum 40. Geburtstag der taz die Redaktion besetzt, um den älteren Generationen unsere Sicht auf die Welt deutlich zu machen.â
cite-note-398398. â taz 40 Jahr. Schwerpunkt u24 taz. In: taz.de. April 2019, abgerufen am 19. April 2019.
cite-note-399399. â taz Sonderausgaben. In: taz.de. 2019, abgerufen am 21. Dezember 2019.
cite-note-400400. â âBildâ-Chef Diekmann Ăźbernimmt die âtazâ. In: Der Spiegel. 20. September 2003, abgerufen am 21. Dezember 2019.
cite-note-401401. â JĂźrn Kruse: âBildâ-Chef Diekmann Ăźber taz-Geburtstag â âSie verkaufen zu wenige Zeitungenâ. Kai Diekmann im Interview. In: taz.de. 17. April 2019, abgerufen am 21. Dezember 2019.
cite-note-402402. â Wie offen ist die offene Gesellschaft? â 12 Sonderseiten zum Start der taz.meinland-Tour. In: Die Tageszeitung. Nr. 11234, 25. Januar 2017 (archivierte Kopie. (Memento vom 26. April 2023 im Internet Archive) [PDF; 2,0 MB; abgerufen am 30. Oktober 2023]).
cite-note-403403. â 100 Jahre Oktoberrevolution. (PDF; 9,3 MB) Die Tageszeitung, 20. Oktober 2017, abgerufen am 21. Dezember 2019.
cite-note-404404. â Der Klimawandel ist da. Wann wirdâs mal wieder richtig Sommer â also mit Regen, ohne Dauerhitze? Wahrscheinlich erst mal nicht mehr. Was kĂśnnen wir tun? Ein Klimadossier der taz. Die Tageszeitung, 30. August 2018, abgerufen am 21. Dezember 2019.
cite-note-405405. â Sonderausgabe am 20. Mai 2020: EntschwĂśrungs-taz. Die taz verĂśffentlicht auf 14 Seiten eine Sonderausgabe zur aktuellen Lage. Die EntschwĂśrungs-taz. In: Die Tageszeitung. Mai 2020, abgerufen am 24. Mai 2020.
cite-note-406406. â Werâs glaubt, wird selig. (PDF; 8,2 MB) Ein Dossier Ăźber abstruse Theorien in der Coronakrise, berechtigte Kritik und die Grauzone dazwischen. Die Tageszeitung, 20. Mai 2020, abgerufen am 24. Mai 2020 (mit tazdossier: 13 â seiten entschwĂśrungs-taz).
cite-note-407407. â Freundliche Ăbernahme der taz 25.09.: Klimabewegung kapert Medienhaus. Klimaaktivist:innen Ăźbernehmen die digitale und gedruckte taz vom 25. September 2020 anlässlich des Global Strike Day. Kostenloser Download der Ausgabe. In: Die Tageszeitung. 25. September 2020, abgerufen am 26. September 2020.
cite-note-408408. â Alle im selben Sturm, aber nicht im selben Boot. (PDF; 13 MB) sonderausgabe: 44 klimaaktivist*innen Ăźbernehmen die taz. In: download.taz.de. Die Tageszeitung, 25. September 2020, abgerufen am 30. Oktober 2023.
52.503213.39139coordinatesKoordinaten: 52° 30Ⲡ11,5ⳠN, 13° 23Ⲡ29ⳠO